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Liberal Heute, Europa: parteiisch für freie Menschen

 
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früher ** 22. März 2009 - 27. August 2010 ** später

            

8. August 2010 Eine bereits häufiger gestellte Frage.

Griechenland und die Stimmungsarchitekten

HB, 06.08, S.15, berichtet, dass die Kontrolleure “beeindruckende Erfolge” des Reformkurses in Griechenland sehen. Ist zu fragen, wel- chen Maßstab die Herren (und die Damen? Denn von Kontroleurin-
nen ist nicht die Rede) anlegen. Einmal mehr Jubel-Trubel-Heiterkeit?

Problem ist, wann die mit dem Geldsegen bedachten Hellenen ihre Schulden tilgen wollen. Davon ist nämlich in dem HB-Beitrag (kritik- los) nicht die Rede. Schlimmer noch: Derzeit nehmen - Lob hin, Lob her - die Schulden noch immer zu. Um 45% sei das Haushaltsdefizit reduziert worden. Also gibt es noch immer Defizit, folglich zunehmen- de Schulden.

Es klingt insgesamt wie deutsche Kriegsberichterstattung der Jahre 1943/44.

Farbgebung dieser Zeilen: Schwarzrot. Die sind es, komplette Gesell- schaften in den Strudel treiben. Und außerdem gibt es “Duisburg”.
          

4. Januar 2009

Rolltreppenkinderwagenfahrverbot

Niemand hat die Absicht das deutsche, inzwischen vom BVerfG fulmi- nant kassierte Flugzeugabschusserlaubnisgesetz je zu vergessen.

Und wer sagt es denn: “Europa” ist handlungsfähiger als nie: Kinder- wagen auf Rolltreppen ist sozialungerecht: Siehe Schlagzeile. Oder wäre weniger Handlungsfähigkeit doch besser? Oder sollten, wir, von der dummen Bevölkerung etwas mehr auf die Fähigkeit der “Damen & Herren”
achten? Außerdem erkennen wir messerscharf, was Lissabon, “für die Bürger” dereinst gepriesen, außerdem für Folgen hat. Der Ver- trag mehrt offenkundig auch die “allgemeine” Idiotenfreiheit.

Und wárum haben “wir” heute erst zum zweiten Mal von der abstrusen europäischen Rechtsetzung erst aus der Zeitung erfahren. Denkbar, dass alle Damen und Herren derzeit mit Lissabon so belastet sind, dass sie die Herausforderung der Bewältigung von Idiotenfreiheit nicht “auf den Weg bringen” können. Merke: Gebt den Damen & Herren nicht zu viele “Instrumente” in die Hand ...

Jetzt fehlen nur noch die Forderungen von Sozialisten & Konservati-
ven für mehr Steuergerechtigkeit für ihre Europapolitiker.       

20. November 2009 Neue EU-Spitze

Konservative und Sozialisten sahnen ab

und machen die Sache unter sich aus. Typisch. Wenn es um Posten geht, ist kein Schachern genug. Einige scheinen zu meinen, Liberalis- mus sei stark genug in Europa.             

8. Juni 2009 Europawahl

27 nationale Wahlen beendet

auf halben Weg steht Europa. Das Fazit ist, so wird das zunächst auch bleiben. Nicht einmal die Politikindustrie hat heute die Reife für mehr Europa - obwohl es eine gleich gesinnte europäische Öffentlichkeit längst gibt. Den größten Europa-Flop haben die Grünen mit dem Luftschloss der europäischen Verfassung hingelegt. Auch insofern besteht ihr Ergebnis aus einer ziemlich dicken Lage Schminke. 

Liberale plötzlich wenig europabegeistert?

Falsch. Überzeugter denn je. Nur: Zu viel Eifer - wie die Grünen seit Jahren zur Schau stellen - kann dem Vorhaben nur schaden. Die Bürger sind in Europa längst unterwegs. Dass Subventionen populär sind, ist im Rahmen der nationalen Politiken nicht anders. Geben wir also der Staats- und Politikindustrie Zeit sich zu sortieren.           

7. Juni 2009, 20:00 Europawahl

FDP “Wahlsieger”

In den Stimmbezirken 20701/2 der Stadt Köln erreicht - nicht reprä- sentativ - die FDP ca. 36%. Das ist im Vergleich zu Zahlen vor 25 Jahren, sensationell, noch einmal +6%. Im Bundesdurchschnitt sind also nicht nur 10,8 sondern 12% drin - kein Wunder, dass WW diese Woche in “bester Laune” beschrieben wird.

08.06.09: Also es wurde dann doch nur 11%. Die Schlammschlacht der FAZ ist notiert
 

22. März 2009

Schwarzenberg will die Erweiterung der EU

das ist eine bedenkliche Position. Wenn die EU etwa für Irland nur dann “interessant” ist, wenn jedes Land in der Kommission vertreten ist, dann ist es um die Kohäsion schlecht bestellt. Ebenso wenig ist den Zielen der EU gedient, wenn die Attraktivität auf dem warmen Brüsseler Subventionsregen beruht.                

             

             

26.+27. August 2010

“Antrag” auf Führerschein

Europa ist ein so tolles politisches Instrument. Leider, lei- der gibt es immer wieder Anlass zu meckern.

Wer hat sich den Schwachsinn, dass ein Führerschein nach 15 Jahren verfällt ausgedacht? Und was unternehmen die Liberalen, um diesen Beschluss aufzuheben?

Der Gipfel jedoch ist, dass irgendwelche Obrigkeitsstaatler bestimmt haben, es sei nach 15 Jahren “ein Antrag” (an “den Staat” zu stellen. Ist das eine ABM?

Wie es denn anders ausgedrückt werden soll? Ja meint jemand, Aufgabe der (dummen) Bevölkerung sei es, den Politikern die Arbeit abzunehmen? Sonst wissen die doch auch stets, was für die Menschen gut / richtig / schön ist.

Solange bei Sozialisten und vor allem Konservativen die Wichtigtuerei nicht aufhört, wird sich also nichts tun. Wie wäre es, wenn die sog. Grünen ihre Stgt-21-Demos entsprechend umfunktionieren? Ach so, das würde die Verelendung mindern ...               

29. Oktober 2009

Mr. Europa

Dr. Merkel will nicht vom “Personal” reden. Wir wollen es genau deswegen.

Jean Claude Juncker hat die Kompetenz und vieles mehr; seit er Deutschland - realiter aber die Liberalen Deutsch- lands - belehrte, mit der Staatsverschuldung umsichtig zu verfahren ist er durchgefallen. Ein für alle mal nie wieder zu richten: Der in Deutschland medial Präsente sollte wissen, dass “wir” nicht nur Belehrungen nicht nötig haben, son- dern obendrein die Schnauze von Belehrungen aller Art aber gestrichen voll haben. Juncker also sozusagen ein
Ex. Tony Blair: Einerseits nun ja, sein
Auftritt bei der SPD im Jahre Tobak ließ Wünsche offen. Aber als guter Europäer hatte er sich kurz darauf eindeutig ausgewiesen. Warum die Kollegen der Politikindustrie ihn fallen ließen? Irgendwelche Eitelkeiten im System. Blair also auch ein
Ex.

Guy Verhofstadt

Das ist der richtige Präsident des EU-Rates. Qualifikation? Neben Vielem, der ist Liberaler. So einfach ist das.

Die Sozen wollen nicht? Sie können ja versuchen Schröder “durchzusetzen” oder das süße Joschkale. Wer soll dann die Konnekktions für BMW oder Siemens spielen lassen. Also Verhofstadt?

Die Konsen wollen nicht? Wie wär’s mit Berlusconi? Oder Aznar? Oder Frau Dr. Merkel? Oder Jacques Chirac? Viel- leicht aber Klaus, damit er unterschreibt - das wäre doch mal so richtig doll originell. Also Verhofstadt.

Für das Liberale Europa, das von Morgen.               

20. April 2009

Europa geht auf Krücken

So weit die lyrische Ausdrucksweise. Wahr ist, dass die Damen und Herren Politiker der großen Länder versagen wie der Sylvesterkracher in Olivenöl.
Werner Hoyer (FDP) moniert die Unentschlossenheit der EU-Politiker, insbe- sondere der Deutschen:

“Einmal
mehr blamiert sich die EU durch ihre uneinheitliche Haltung hinsichtlich der Teilnahme an der UN-Konferenz gegen Rassismus in einer Frage mit hoher Symbolkraft bis auf die Knochen. Noch Mitte März hieß es, die EU wolle in jedem Fall eine geschlossene Haltung bezüglich ihrer Teil- nahme oder ihres Fernbleibens einnehmen. Zum heutigen Beginn der Konferenz präsentiert sich die EU stattdessen einmal mehr gespalten. Für die EU-Außenpolitik ist dieser Vorgang der "größte anzunehmende Unfall", und für alle, die sich Hoffnungen machen, die EU in außenpolitischen Fragen auseinanderdividieren zu können, ein Erfolg der ver- meidbar gewesen wäre.

Dass die Bundesregierung sich selbst lange Zeit nicht für oder gegen eine Teilnahme entscheiden konnte, hat we- sentlich dazu beigetragen, dass auf europäischer Ebene
bis zuletzt keine einheitliche Linie gefunden werden konn- te. Es ist vollkommen unverständlich, gerade nach den Er- fahrungen mit der Vorgängerkonferenz in Durban im Jahre 2001, dass die Bundesregierung ein derart brisantes The- ma versucht hat auszusitzen, anstatt innerhalb der EU ei- ne Führungsrolle zu übernehmen.”