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Liberal Heute, Dland: parteiisch für freie Menschen

 
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 früher ** 12. - 23. Juli 2016

FAZ-Zähler Juli 2016
Wie oft werden die Parteien in der FAZ “erwähnt”. Zur Zählmethode siehe Tabelle vom Oktober 2006. Ab 01.04.11 wird “rotgrün” nicht mehr für die Sog.Grünen gezählt; analog wurde etwa schwarzrot oder christlich-liberal nie gezählt.

 

AfD
Alfa

CDU +
CSU +
Union

FDP +
Liberale

SPD

Grüne

Linke + Links-
partei

1.

6

31

8

34

13

 

2.

12

32

 

16

4

 

4.

2

23

 

26

16

3

5.

6

26

 

38

17

2

6.

36

24

 

49

16

13

7.

46

44

4

36

30

7

8.

23

85

2

48

14

5

9.

21

50

1

19

8

4

11.

15

25

 

13

15

3

12.

7

43

1

22

48

3

13.

9

19

6

20

7

1

14.

21

27

5

38

10

5

15.

4

40

15

32

16

7

16.

28

42

7

45

16

10

18.

3

32

3

16

37

10

19.

1

23

 

15

4

2

20.

24

20

 

6

3

1

21.

16

39

9

34

28

7

22.

19

56

2

22

8

4

23.

5

20

 

16

2

3

25.

 

 

 

 

 

 

26.

 

 

 

 

 

 

27.

 

 

 

 

 

 

28.

 

 

 

 

 

 

29.

 

 

 

 

 

 

30.

 

 

 

 

 

 

31.

 

 

 

 

 

 

SUMME

304

671

63

547

319

89

%

15,3

33,8

3,2

27,6

15,6

4,5


Süddeutsche-Zähler Juli 2016

SUMME

 

 

 

 

 

 

%

 

 

 

 

 

 


23. Juli 2016

Incirlik

Die türkische Regierung wollte keine deutschen MdB auf der Basis für Kampfflugzeuge aus Germanien haben. Indula alle empörungspoliti- schen Sprecher auf Sendung. Bundesregierung intervenierte besorgt in Ankara.

Wir überlegen: Sensible Technik im Einsatz; konzentriertes Arbeiten. Was hatten deutsche MdB dort zu suchen? “Informationen”, worüber? Gibt es die Informationen, die die Damen und Herren für ihre Arbeit benötigen nicht auch in einer Kneipe des Nachbardorfes? Also Pho- tos für den Wahldampf. Oder  gar nur gaffen gehen. Richtig: “Gaffer bleiben draußen”. Morgen ist auch ein Tag.     

23. Juli 2016

Trumpismus

Manager. Bloß, die guten Manager sind eher Typ James Bond, als Björn Hoecke. Trumps Brüllerei ist unangenehm. Den Rücken einmal runter und wieder rauf. Kalt.   

23. Juli 2016

Vielfach Mörder

Was ließen sich für schlaue Sentenzen, Analysen phormuliehren ... Alles total falsch. Vielfach-Mörder wollen beachtet werden, auffallen. Ohne Beachtung kaum solche Untaten. Also? Schweigen. Betroffen- heitsadressen sind überflüssig, der Apparat von Nothilfe, Betreuung, usw. ist so gut organisiert, dass Hinterbliebenen nur die Trauer nicht genommen werden kann. Schweigen ist bisweilen sogar hilfreich. Und die Regierungen? Kommen zu Besprechungen zusammen, erklären Feierliches zu Extremisten, Menschenverächtern. “Die Medien” brin- gen es. Schon wieder (indirekte) Propaganda für Vielfach-Mörder. “Die Medien”-Leute sagen, schweigen ginge nicht. Sagen sie. Also wie? Das müssen die Kollegen mit ihrem Gewissen gefälligst (selber) aus- machen.    

23. Juli 2016

Brexit

Schweigen ist das Gold. Jetzt sei erst einmal Urlaub, es sortieren sich die Akteure, es setzen sich die Zahlen und dann schaumama.    

Pendings:        

Verbote als ob alle Deppen seien. / Linksextremismus: Die immer recht haben.         

    

gebüldete Sozzen: Es grenzt an Verantwortungslosigkeit keine ausreichend qualifizierten Leute ...       

Demnächst: Kritik an der Serie “radikalisierter Mittelstand” in der SZ    


Wegen “Umbauarbeiten” am LT, sind die ta- gesaktuellen Beiträge der Jahre 2004, 2005, und die der Monate Januar bis September 2006 z.Z. nicht verfügbar. Außerdem müs- sen hunderte gebrochener Links neu einge- richtet werden.

Die Reparaturen werden noch viele Monate Zeit beanspruchen. Danach wird dieser Hin- weis gelöscht.
      

22./23. Juli 2016

Süß, sauer, einfältig

Lieb, dass Dr. Steinmeier den Herrn Erdogan gebeten hat, es nicht zu übertreiben. Bliebt zu hoffen, dass aus Ankara nicht die Retourkutsche kommt ... Es könnte sein, dass sich die GroKos - so ungerecht kann die Welt sein - ganz freiwillig warm anziehen wollten.

Indula ist geregelt, dass 10 - 20 Personen regieren. Alle anderen regieren nicht. Erstere nennt man Bundesregie- rung, weil ihr Tun alle 83 Bio zu Betroffenen macht. Die 10- 20 haben Freunde: In Parlamenten, beim Staatsfunk, so- gar in der Zivilgesellschaft. Gibt es Freunde, gibt es Nicht-Freunde - nicht unbedingt Feinde. Die werden Opposition genannt, weil sie nicht regieren, es aber sooo gerne täten. Aus Not wird Tugend: Da die Opposition nichts zu tun hat, werden sie zur Kontrolle der Regierung und ihrer Freunde eingesetzt. Philosophen und Verfassungsgeber hatten und haben (hoffentlich) immer wieder gute Ideen. 

Erdogan-Putsch-Säuberungen in jener Gesellschaft, die NATO-Partner, damit weder Putin noch Chinesen es nicht übertreiben ... Die von der Türkei sind folglich Freunde, auch Freunde der Freunde und vermutlich auch Freunde großer Teile Nicht-Regierender. Logo, letztere sind auch
nur Menschen. Man stelle sich vor. indula gäbe eine kleine Säuberung etwa mit 12 Betroffenen. Zu recht wäre der Bär los, weil “man” das nicht - zumindest nicht so offensicht- lich - macht. Problem: NATO, Flüchtlinge, usw. Also gene- ralisierte Empörung, wegen Freiheit perfekt erlaubt. Außer- dem haben Viele rein gar nichts zu tun. Sie u. noch ande- re sind aufgerufen, Erdogan - irgendwie - zu “handhaben”.

Kurzum die Opposition gibt sich sauer, weil die Nicht-Op- position alles - gar mit Absicht? - falsch macht: “Bankrott- erklärung”, “war da was”, “Schlag ins Gesicht”, “Versäum- nis anzusprechen (!!)” (Sog.Grüne, Omnipur); Letzteres
der Gipfel der Erkenntnis. Obergipfel der Erkenntnis, etwa laut KSta, 22.07, S.3? Das absolute Nichts. Känguruh-Po- litiker, Känguruh-Opposition. Große Sprünge, nixx im Beu- tel.      


22. Juli 2016

SPIEGEL, 29, 16.07.2016

FAZ, SZ im Liegen? Unbequem. Besser KStA, Berliner Format. Noch besser Magaziehnö, wie SPIEGEL. Schaumama wie man- gelhafter Tiefgang aus HH so daher kommt:

Seite 20ff, Interview mit J. Trittin (Sog.Grüne):

„In meinem Verständnis geht Ökologie immer mit einer Begren- zung von Marktkräften einher … Um umzusteuern, müssen wir die Mittel mobilisieren, die wir für eine ökologische Modernisie- rung Deutschlands brauchen“. Warum das Herumreden? Sagt Marktkräfte, kann nur Menschen meinen. Der große Steuermann will (Wer mobilisiert? „Wir“, die Bürger oder die Politiker?) „um- steuern“? Trittin camoufliert seine Absichten. Mehr Staat ist näm- lich immer mehr Marxismus … auf sanften Pfoten, macht keinen Unterschied. Es dürfe der Süden nicht per Austeritätspolitik ka- puttgespart werden. „Keine Verschuldung“ verdreht Trittin zu Aus- terität; das verbreitet unbekannte Wort “Austerität” verschleiert (die durchaus unbequeme) Selbstverständlichkeit bei leerer Kas- se kein Geld auszugeben. Marxisten verdrängen regelmäßig den (ihren) Mangel an operationalisierbaren Aussagen über “Grenzen des Staates”.
Liberale dagegen: Die Schwächsten, nicht Tritt- brettfahrer, werden bedingungslos mitgenommen, ansonsten Selbstbestimmung. Selbstverständlich ohne Erlaubnis für „Mord & Totschlag“ im Konfliktfall. Mit dem Setzen und Überwachen der Regeln haben „die Politiker“ alle Hände voll zu tun. Aber nein, sie wollen generell mitmischen. Letztlich maßlose Geilheit auf sozia- le Importanz.

Seite 23: Gespräch mit einer russischen Delegation bei der NATO in Brüssel.

Es gibt neue (positiv gemeinte) Ideen aus Moskau. Die NATO- Leute sind skeptisch, wollen prüfen. Sollen sie, Entspannung ist positiv. Des Pudels Kern, die Usurpation der Krim durch die rus- sische Regierung, bleibt im Bericht ausgeklammert. Wollen oder nicht die Regierungen des Westens der russischen Regierung dies durchgehen lassen? Ohne (interne) Klärung dieser Frage (ja- nein) wird jegliche Zusammenarbeit mit Moskau unmöglich blei- ben. Sollte „der Westen“ seine Entscheidung von „den Umfragen“ abhängig machen, ist und bleibt die Lage noch ungünstiger.

Seite 24: Die „Bundesregierung“ hat bisher kein Wort der Reue weil ein Teil ihrer heute noch aktiven Personen den Irak-Krieg der US-Regierung unterstützt haben.

Gauweiler & Wimmer werfen dies der „Bundesregierung“ per offe- nen Brief vor. Heute ist der Fehlgriff des Irak-Krieges herrschende Meinung. Die vorgebrachten Argumente sind einerseits jedoch Teil der üblichen Abwägung von Vor- und Nachteilen bestimmter Maßnahmen; zum anderen kommen die Argumente aus der Kü- che von „Generälen nach der Schlacht“. Den Text des offenen Briefes haben beleidigte Outsider von damals und heute, die den Gang der Dinge nicht einmal beeinflusst haben, formuliert. Wa- rum müssen nach Meinung der SPIEGEL-Redaktion ihre Kun- den diesen Text im Sommer’16 - unkommentiert - kennen? Ok, irren ist menschlich.

Seite26/27: „Versagen des Rechtstaates“.

Blödsinn. Dies lässt sich entgegnen, wenn pampig
Marktversa- gen kommt. Es versagen nämlich stets zuständige Personen od. Gremien. Hierbei muss das jeweilige Ist-Verhalten einem vorab definierten „Soll“ gegenübergestellt werden. Alles andere ist leere Polemik. Die nützt nichts. Das Versagen der handelnden Perso- nen ist im Fall Flüchtlinge notorisch: Kein Einwanderungsgesetz. „wir schaffen das“, keine Berücksichtigung der Gefühlslage. Wie- so können Personen, die ihre Identität verschleiern sich in Deutschland aufhalten? Letzteres ist nicht nur Einladung zum Rechtsbruch, sondern für nicht informierte und gepeinigte Men- schen, die Einladung zur Flucht in neues Elend, die Einladung zur Unrast, statt zum Kompromiss im Ursprungsland. Die Ver- antwortungslosigkeit der zuständigen Politiker, die sich ohnehin viel zu schlampig in alles reinhängen - um wichtig zu erscheinen - zu camouflieren, ist ein großkalibriger - in seiner Art & Weise medial verbreitet üblicher - Hammer der SPIEGEL-Redaktion.

Seite 32 „Fürchtet euch!“:

So wie man „schwarz“ und weiß“ vergleichen kann (Ergebnis, lee- re Schnittmenge), können auch die NAZIS mit den Sog.Grünen (politische Gewalt) und eben die Friedensbewegung der siebziger mit der aFd „verglichen“ werden. Manches Mal kommt bei sol- chem Tun ein ggf. kleines Schnittmengchen heraus … Im vorlie- genden Fall, Schnittmenge Angst-Macherei. Der Autor, Jan Fleischhauer - Gefühle sind rational schwer zu ändern - hat recht. Eine Ergänzung klärt Umstände weitergehend. Binsenweisheiten: (a) Angst – gegen Unbekanntes/Fremdes - ist auf das heutige evolutive Resultat bezogen unverzichtbar u. damit unvermeidbar. (b) Wenn Angst-Konzentration vieler Personen auf eines oder sehr wenige Themen stattfindet, ist die Stunde von „Marketing- Spezialisten“ gekommen. Identifizierte Nachfrage wird durch An- gebote befriedigt. NAZIS; 68ger, Krieg, Friedensbewegung, Sog. Grüne, nukleare Technologie, NPD/Republikaner, Piraten u. heu- te aFd/pegida sind die notorischen Fälle in der deutschen Ge- schichte seit 1918. Angst-Machen/Verstärken ist ein absichtli- ches Verhalten politischer Meinungsführer mit dem Ziel die Zunei- gung vieler Personen in Wahlen od. durch Unterlassen von Oppo- sition zu gewinnen. Der Angst-Macher will sozial aufsteigen, wichtig sein; sein Verhalten entspringt der gleichen Motivlage wie die des Populisten. Die Geißel der Angst-Mache verwüstet die politische Landschaft weltweit, zumal auch gemäßigte Konserva- tive oder Standard-Sozialisten dem Laster nicht ausreichend wi- derstehen. Wunder sind nicht machbar, aber Liberale sind ge- danklich optimal aufgestellt, die Last der Geißel allmählich zu vermindern. Nicht Empörung sondern analytisch gut fundiertes Vorgehen ist dazu der Weg.

Seite 54: „Kann das weg?“

Gemeint, der potthässliche Wolkenkratzer im Zentrum von Pots- dam. Jemand hat gesagt „Es gibt Momente, da bin ich mir nicht sicher, ob es die DDR je gab“. Gleichwohl halten viele an dem Bau fest. Nostalgie u. Trotz für Vergangenes haben um ein Haar den Abriss von „Erichs Lampenladen“ im historischen Zentrum von Berlin verhindert. Gefühle sind rational kaum zu fassen; sie wabern wie Nebel mit einer Fülle von Prägungen, die so vielfältig sind wie die beteiligten/betroffenen Personen mit ihren Lebens- läufen auch immer sind. Volksabstimmungen sind nicht zielfüh- rend. Deswegen wurde die Demokratie repräsentativ organisiert. Seit langem wird in Deutschland mit Volksabstimmungen gleich- wohl, vorsichtig, experimentiert. Ein Horror, à la Brexit, solches extensiv laufen zu lassen. Allerdings ist schlechterdings unvor- stellbar, beispielsweise schrullige, absurde Behauptungen oder Irrationales zu unterdrücken. Von Freiheit, Menschenrecht abge- sehen; führt das zu nichts als zur Explosion zerstörerischer Un- rast. Auf Jahrzehnte angelegt, könnte ein Prozess des vorsich- tigen Tastens initiiert werden. Es gibt viele Themen, die öffentlich ventiliert werden, über die jedermann gleich gut informiert sein kann. Zu solchen Themen könnten trotz prinzipieller Bedenken mehr Volksabstimmungen vorgesehen werden. Das Brexit-De- saster vor Augen, allerdings mit (experimentell angelegten) Kau- telen, denen zur Folge objektive Falschbehauptungen, insbeson- dere die plakativen, als rechtswidrig eingestuft werden. Eine Be- währungsprobe für tüchtige Juristen, Formulierungen zu finden, die kleinkarierten Aktionen nicht das Tor öffnen: Strikt mit groß- zügiger Auslegung in Grenzfällen. Vieles, etwa Staatsverständnis kommt hierzu zusammen. In Ermangelung der erforderlichen Rei- fe des politischen Apparates, d.h., der Gesamtheit, der in diesem Bereich erwerbstätigen Personen, etwa ein verabredetes Regel- werk mit Leben zu erfüllen, lohnt derzeit nicht, all dies zu vertie- fen.

Seite 63: „Versicherer warnen vor Fahrautomaten“.

Ob hierzu in die Hosen machen gerechtfertigt ist, sei dahin ge- stellt. Weiß der Hr. Minister der Soziologie, dass sich nach Ver- suchen 12 Sekunden als Zeitbedarf für die Übernahme der Kon- trolle über ein Fahrzeug herausgestellt hat? In dieser Zeit hat bei 100 Km/h das Fahrzeug 300 m zurückgelegt … Vielleicht kennt der Soziologie-Minister die sozialen Gesetzmäßigkeiten um den Zeitbedarf zur Übernahme der Fahrzeugkontrolle auf 2 Sekunden soziologisch zu vermindern.

Seite 76/77 „Arbeitsmarkt kann von der Digitalisierung pro- fitieren“ und Interview mit Andrea Nahles zu „Arbeits- markt für Flüchtlinge“.

Die Zustände, die SPIEGEL kommentiert, das Denken und die Arbeitsweise der Ministerin sind haarsträubend. Es regieren deutsche Bürokraten. Wer trägt Verantwortung für die von der Bundesregierung propagierte Integration der Flüchtlinge? Andrea Nahles sagt, „alle“ trügen die Verantwortung dafür, dass Flücht- linge „integriert“ werden. Sind Flüchtlinge jene Menschen, die derzeit das Asylangebot des GG nutzen wollen? Realität: Nie- mand trägt Verantwortung für die Integration der Flüchtlinge, denn nicht einmal die Begriffe “Integration” und “Flüchtling” sind hinreichend definiert. Typisch.

Wenig Trost ist, dass Andrea Nahles immerhin von Integration (nur) in den Arbeitsmarkt spricht. Warum so wolkig? Es geht doch schlicht darum, ob die Einwanderer einen „Job finden“. Die Ministerin will “integrieren”. Besser: Sie soll ihre Mitbürger von Quatschen verschonen.

Fragen über Fragen

  • Sind die Voraussetzungen gegeben, damit die Einzelnen, Einwanderer 2015/16 einen Job finden? Teilweise sicher, pauschal eher nicht. Sprache, Regeln/Gesetze, Usancen hier, müssen Viele entsprechend persönlicher Vorausset- zung und Ziel-Erwerbstätigkeit lernen. So schlicht könnte Nahles sich ausdrücken. Es kommen jedoch Wolken. Delphi lässt grüßen. Welche Herrgöttin meint Nahles zu sein?
     
  • Sicher kann und muss die BA vermittelnd u. zielführend helfen. Ist das Sensor-System an der Realitätsfront ange- sichts von Vielfalt und Komplexität des Gesamtproblems ausreichend wirksam?

Wenn die Ministerin diese präzisen Fragen stellte, sich persön- lich mit dem Ziel es persönlich wissen zu wollen, kundig mach- te, würde ihr intellektuell unverschämter Appell „Wenn Integration gelingen soll, müssen alle Verantwortung übernehmen“ entfallen. Der zitierte Spruch hat das Kaliber eines Hammers des Jahr- zehnts. Denn nicht einmal Frau Nahles soll - wozu sie berech- tigt ist - „Verantwortung für Integration“ übernehmen. Tut sie es, ist ihre Wirkungslosigkeit bei entsprechenden Einbußen „sozial schwacher“ Personen sicher gestellt. Sie soll nichts als sich von Realität überzeugen, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Die Bürokratin hat statt dessen erneut den Delphi gegeben, ihre Mit- arbeiter mit einer Ladung Fragezeichen belastet, während sie sich nach typischer Politiker-Façon mit der Karriere u. anderen, entsprechenden Personalthemen im Staatskomplex befasst.

Dabei müssten bereits beim Thema Arbeitsmarkt die Alarmglo- cken schrillen. SPIEGEL, 29, 16.07.2016, S. 76, zitiert aus einer Arbeitsmarktprognose 2014-2030 „Erwerbstätige in ausgewähl- ten Bereichen“

  • Unternehmensdienste, IT, Forschung + 1,4 Mio. Perso- nen
  • Erziehung, Gesundheit, Sozialwesen + 0,6 Mio.
  • Öffentliche Verwaltung -0,4 Mio.
  • verarbeitendes Gewerbe -0,6 Mio.
  • Handel, Verkehr, Landwirtschaft -0,3 Mio.

Noch mehr Fragen über Fragen

  • Steigt der Güter-Output für tägliches Beißen der Men- schen?
  • Haben Staatskomplex und Zivilgesellschaft die nötigen Einnahmen für die jeweiligen Investitionen? Falls - hoffent- lich - „ja“, wo steht das?
  • Bildung ist OK, wirkt allerdings erst nach 2030
  • Gesundheit? Schon 1998-2005 erklärte der zuständige „Minister des Projektes“, Deutschland habe das beste Gesundheitswesen. Warum dann das Mehr? Gibt es an- gesichts neuer „Herausforderungen“ keine Sparmöglich- keiten? Etwa Privatisierung des Risikos von Erkältungs- folgekosten?
  • Soziales? Sollen noch mehr Trittbrettfahrer mitgenommen werden, statt sich auf die wirklich Bedürftigen zu konzen- trieren? Nahles hätte jeden Grund, sich persönlich u. im Detail auch in dieser Angelegenheit kundig zu machen.

Fazit: So wie Nahles spricht, liefert sie aufgrund ihrer Realitätsver- weigerung dem Souverän minderwertige Arbeit. Das gilt auch für viele Chefs von Bundesregierungen, 1949-2016, die nämlich solche Zustände trotz „Richtlinienkompetenz“ erlaubten/erlauben

Was ist zu tun?

Jene, die von der Verantwortung Anderer tönen, sollten sicher- stellen genau das, selber zu tun.

Es sollte sich „diese Gesellschaft“ überlegen, eine Allparteien- Regierung (14 Minister, einer FDP) einzusetzen, damit unter ei- ner unter diesen Bedingungen (ausschließlich) managenden, partei-souveränen Führung endlich mehr für das Volk gearbeitet wird. Wenn die Herrschaften weder Kraft noch Kaliber haben, die beiden relevanten Extreme einzubinden, müssten die anderen vier es alleine tun. Auch das ist eine Verbesserung der Lage. Wer könnte Verantwortung für die Einsetzung einer Regierung übernehmen, die zwar vermittelt aber den Zeitaufwand für partei- politische Profilierung auf den Zeitanteil von 10% vermindert?
Traum? Nur Bekloppte lehnen bessere Ideen ab. Wollt Ihr weiter “business as usual”?
    

Seite 85: „Er (Trump) hat dazu gelernt“,

Interview mit seinem Berater Mike Flynn. (Beitrag „In Trumps innerem Kreis“, S.82ff, bleibt unbeachtet). Nach den bekannten Äußerungen hat Donald Trump zu Recht einen miserablen Ruf. Der ist nach den Aussagen im Flynn-Interview in Teilen nicht be- rechtigt. Trump ist nach Juan Manuel Santos, Sebastian Piñera, Mauricio Macri und Pablo Kuczinski. im Westen ein weiterer Politiker vom Typ „Manager“ Zwar sind „Manager“ nicht die kon- genialen Politiker; aber mehr Zupacken, weniger Herumquat- schen, mehr Hemdsärmlichkeit – „sorry, wenn die Deutsche beleidigt war/ist“ -, sollten Stellenwert gewinnen. Trump setzt Priorität auf die USA, die Sicherheit des Landes, kritisiert be- gründet er „lausige“ Entscheidungen von Bush und Obama und will eine grundsätzliche Überprüfung der NATO. „Andere Länder sollen sich um ihre eigenen Probleme kümmern“. SPIEGEL: „Nach seinen harschen (LT: flegelhaften) Aussagen Äußerungen über Muslime steht Trump als Rassist und Feind der Religions- freiheit da“ Flynn: „Diese Sätze hätten so nicht fallen sollen … “. Bemerkenswert. Allerdings; noch besser, wenn hinreichend si- cher wäre, dass Trump so auch nicht denkt. Die Kritik an Bush und Obama ist ein Stück wohlfeil, nämlich die des „Generals nach der Schlacht“. Trump schuldet den glaubwürdigen Nach- weis, warum er in der Hitze des Gefechts, der entsprechenden Termine und Umstände besser gehandelt hätte. Insgesamt mä- ßiger Punktgewinn für Trump. Seine Rede in der Nacht zum 22. 07 hat Geländegewinn erneut eingedampft. Es bleibt gleichwohl dabei, Clinton hat die Wahl noch nicht gewonnen; entsprechend die Kommentare aus Lateinamerika. Die Deutschen sollten froh sein, dass sie den Amerikanern ihre Wahlentscheidungen nicht abnehmen müssen.

Seite 116:

Nicht besonders phantasievoll, dass neben FAZ, SZ, KStA auch SPIEGEL sich mit dem Vergleich von Pfarrerstöchtern befasst …

Gesamtwertung „SPIEGEL, 29, 2016”:

flott geschrieben, intellektuell vielseitiger als die eingestellten Vorurteile. Professionell sind die sachbezogenen - nicht der Verlegenheit des Interviewten wegen - Fragen im Flynn-Interview und die Tatsache, dass das Interview veröffentlicht wurde. Früher war SPIEGEL das Aufmotzen von Nebensächlichen vorzuwer- fen, um Autorität vorzutäuschen. Angesichts seiner sprachli- chen und politischen Vergangenheit ist die Skepsis gegenüber SPIEGEL nicht überwunden.


22. Juli 2016

Warum bietet der LV-Süd der CDU/CSU über M. Söder das steuerpolitische Schlaraffenland?

Nun, Söder wird populär vermarktet, solches machen schließlich auch SPD und die Sog.Grünen. Außerdem ist das Risiko exakt Null. Denn man weiß, dass und wer die Idee verhindern wird. Fazit: Schon wieder politisches Foul-Spiel den Bürgern.   

22. Juli 2016

Der Mensch, ein Kostenfaktor

Es gibt in B eine deutschlandweit tätige, durchaus wirksame Regie- rung; gar der Letzte merkt’s am Portemonnaie ... Geld? Nachtigall ... Sie heißen GroKos. Orientierungslos wie Gewählte nach all den Wahl- versprechen nun einmal sind, wird zunächst stets eine Sammlungs- bewegung tätig. Spreu und Weizen der Wahlprogramme werden nun diffrenziert betrachtet. Was wäre in vier Jahren, wenn alle Wahlverspre- chen verpulvert würden. Vorsorge für die Zeit, in der alle Älter sind.

À propos Renten. Viel Unfug haben unsere Herrschaften seit 2013 hierzu bereits angerichtet. Sie wollen noch mehr. KStA, S.1:

“Rentenreform kostet 7,5 G”

Hääää? Doch, doch O-Zitat. Causa: “Rentenreform” nach der letzten Trennung von Weizen und Spreu: Ost=West, war “vereinbart”. Wie selbstverständlich auf Kosten Dritter, der Steuerzahler. Pudels Kern: Die Mitbürger im Osten kriegen mehr als bisher. Gut für sie; nach all den Entbehrungen im Arbeiter- & Bonzenparadies.

Moment mal: Einige kriegen mehr, Andere & Anderinnen zahlen mehr. Das sollen Kosten sein? Überall stehen die Tassen herum, trotz Sog.Grünen keine Meisen in der Natur und Dichtungen sind so wie so nicht zu bekommen.

Jetzt ist besser zu verstehen, warum Sozialisten bis zum Tod der Menschen die vollständige Ökonomisierung aller ihrer Lebensbereiche wollen. Die Substanz der Politik der Herrschenden besteht nämlich darin, fremdes Geld zu verteilen ... derweil die KStA-Redaktion wie ei- ne stinknormale Agentur des
Staatskomplexes solches eilfertig me- diatisiert ... äh ... “vermittelt”.

Alles ungewöhnlich kompetent und phantasievoll.

Nachsatz: Hat Einwanderung die Folge, doische Schpracke - hier also Umverteilung = Kosten - zu verhunzen? Wer schafft hier was?
    

20. Juli 2016 vom Ernst, vom Lachen, vom Hohn

Jetzt Gesetz “Autonomes Fahren”? Neuauflage.

Das weltweite Geeiere zu dem Thema ist mal wieder so richtig ty- pisch. Als “Diskurs” wird der Umstand bezeichnet, dass allerlei beru- fene Personen sich mündlich und schriftlich äußern. Viele wollen, Vie- le meinen zu können, Viele wittern Chancen, Viele wollen solche Chancen gar auch parasitär nutzen. Resultat, durch alle Fleischwölfe der Republik getrieben, ist eine sensationelle konzeptionelle Pampe. “Keine Sau” weiß, wer wofür Verantwortung tragt. Moderne, gesetzes- willige Politikerleinchen mitten drin. Sie haben sich seit Äonen ange- wöhnt, nach der Manier absoluter Herrscher Privilegien - letztlich zu ihren persönlichen Gunsten - zu verteilen. Korruption? Korruption. Schon die Vorgänger der Heutigen badeten gerne lau, wie Herbert Wehner (SPD) so treffend bemerkte. Statt für experimentierfreudige und profit-bedürftige Personen gesetzlichen Schutz einzuräumen, müssten unsere Damen & Herren, die stets alles wissen, den begeh- renden Personen der Zivilgesellschaft, zwar fair und verständnisvoll aber barsch den Marsch blasen: “Ihr habt sie wohl nicht alle, zeigt
erst einmal her, was ihr könnt”.

Also?

  1. Autonomes Fahren ist eine zielführend gute Idee. Warum sol- len sich Menschen mit Tätigkeiten belasten, die Maschinen eventuell besser erfüllen können. Es gibt also entsprechende Wünsche.
     
  2. Auftrag von wem auch immer an die Technik: Was/wie geht? Ausfallwahrscheinlichkeit? Was kostet? Indula, in dieser Ge- sellschaft, d.h., etwa in Deutschland (die Damen beim DLF: “Doischand”) gibt es Zehntausende etwa junge Leute die be- geistert ihre Kompetenz für die Frage erfolgreich einsetzen würden. Also “das Was-geht” machen.
     
  3. Resultat der Phase 2, ein umfangreiches Traktat. Prämissen sauber herausgearbeitet, trotzdem viel Statistik, alles durchaus schwierig, auch wegen Unwägbarkeiten. Der Bericht an die Öf- fentlichkeit ist von verantwortlichen Leuten zu unterzeichnen. Aber nicht von Hanserln. Vor dem geistigen Augen tauchen von der Automobilindustrie die Namen der Leiter von F&E, auch ei- nige VV auf. Ferner wichtige und stets alles Wissende aus
    dem Kreis
    unserer D&H. Etwa Ministerial-Direktoren, vor allem Staatssekretäre und noch höher: Nämlich der wuselige und so eilfertige Herr Minister, der durch  angemessene Führung das best mögliche Arbeitsergebnis veranlasst hat, statt monatelang mit Klimperkram wie PKW-Maut die Zeit totzuschlagen. Die Regierungsspitze hat diesmal Dispens; sie - die ihren außen- politischen Schlamassel allmählich bewältigen sollte -, muss lediglich darauf achten, dass der geeignete, fachlich versierte Herr Minister daher durchaus weiß, wovon er redet u. planvoll, zielführend den Prozess leitet. Ob das getan wird?
     
  4. Erst jetzt startet die gesellschaftliche Debatte (Aussprache: “Döbbáhthe”, sanft gehauchtes “e” am Ende). Auch die Sog. Grünen dürfen jetzt mitmischen, denn strukturell hatten sie bis- her nichts beizutragen. Jetzt aber, denn es geht um möglicher- weise Betroffene und sicher beachtliche Kosten. Immerhin ist außerdem an den Juchtenkäfer und die Kröten der Frau Höhn, so wie den Einstieg in Stgt 21 zu denken. Auch die neue, mo- derne Schnodderigkeit des Herrn Crashman in Sachen Trans- parenz darf nicht vernachlässigt werden. Sogar die ominöse SED, früher der Champion für Staatssicherheit, könnte sich bewähren. Während die Liberalen für Bildung, Freiheit, Selbst- bestimmung sorgen, stellen SPD und CDU/CSU das Staats- tragende der “Döbbáhthe” sicher. Ganz am Ende, wenn auch der honorige Dr. Sch. finanziell platt gemacht wurde, kommt - hoffentlich doch - das sozial-gesamtgesellschatliche OK.
     
  5. Erst jetzt ist der Hr. Minister dran. Er darf ein Gesetz machen. Da er - wie sich nun herausstellt - nach sechsjährigem sicher anstrengendem Studium der Soziologie an der LMU von Jura nicht viel mehr als Tuten versteht, wird der Herr Maas (SPD), der im Kreise seiner Mitherrschenden jüngst über Monate für das sexuelle Nein=Nein kämpfte, sicher gerne einspringen.

Wir räsonieren

Keine Ahnung von Jura, keine Ahnung von Technik, keine Ahnung von EDV/Mathe. Aber von Soziologie. Muss Deutschland wirklich mit dem Primat von Klappe regiert werden? Logo, wer keine Ahnung hat, kann auch nicht verantwortlich gemacht werden. So geht modernes Warm- duschen. Und dazu das herrschaftliche Zurücklehnen nach der Façon von Delphi, derweil sich die juristischen Spezialisten der Ingenieurs- wissenschaft Gedanken darüber machen, was die Obrigkeit wohl ge- meint haben könnte, statt zu produzieren wofür sie ausgebildet wur- den: Technik. “Unsere Demokratie” hat all diese Misshandlung “nicht verdient”.

Hunderttausende prima Typen hat das Land; sie starren nur noch ent- geistert, alle Kinnläden unten. Tja, Leute, Ihr müsst Euch halt freiwillig einbringen. Ja, so entsteht Steueraufkommen als Naturalie: 2 Stun- den im Monat, Jahr aus, Jahr ein; nur dann können ab Basis die Bes- ten gewählt werden. Sparpolitik beginnt - auch wenn die Sozialisten noch so laut gegen “Ökonomisierung” (auch ihrer eigenen Wahlwer- bung?) wettern - an der angenehmen Seite des Lebens.

Und noch was:

Unter unseren Politikern sind schon bemerkenswerte Kanacken unter- wegs: “Alles machen wollen; wieviel davon richtig?” Oder wäre der Be- freiungsschlag einer wirklich liberalen Gesellschaft nicht doch das bessere Geschäftsmodell?
   

20. Juli 2016 multipel unglaublich, aber wahr.

Asylangebot unter den Rädern

Laut KStA, 19.07, S.X, begrüßt Frau Kraftilanti (SPD), dass die Gren- zen dicht sind, weil die Kapazität der Aufnahme erschöpft ist. Also können weitere persönlich verfolgte Menschen kein Asyl bekommen. Damit wird noch deutlicher, wie unverantwortlich die Bundesregierung Anfang September 2015 gehandelt hat, als sie aus “Menschlichkeit”, realiter aber aus intellektueller Schlampigkeit großzügige Aufnahme aller Flüchtlinge weltweit ausgerufen - besser: getönt - hat.

Oder liefert Frau Kraftilanti ein weiteres Beispiel eines Politikers,
der etwas Anderes meint als sagt?
    

19. Juli 2016 Ankündigungspolitiker, heute Dobrindt (CDU/CSU), schreiten zu Unsinn

Jetzt Gesetz “Autonomes Fahren”?

Autonomes fahren? Gerne. Technische Fetischisten, “ja”; Gesetz-Fe- tischisten, “nein”. Bereits seit Wochen gibt es Berichte, dass “autono- mes Fahren” zuverlässig funktioniert. Auch dann, wenn das Wörtchen “wenn” Realität ist?

  1. Auf allen deutschen Straßen? Auch in Städten?
  2. Oder gar allen Straßen in Europa, im Westen, der Welt?
  3. Für welche Fahrzeuge?
  4. Bei beschränkter und unbeschränkter Höchstgeschwindigkeit?
  5. Bei jedem Wetter?
  6. Nur die Techniker können klären, ob es Beschränkungen der Fahrweise oder bei bestimmter Verkehrslast geben muss.
  7. Nur die Techniker können klären, wann/wie/usw. die Interventi- on einer natürlichen Person zu erfolgen hat, um die vorgegebe- ne Wahrscheinlichkeit für Unfallfreiheit zu “gewährleisten”.
  8. Nur wenn all das Vorstehende geklärt ist, kann die erforderliche Infrastruktur, ggf. durch Nachrüstung - etwa für Deutschland - technisch geplant und der Investitionsbedarf kalkuliert werden.
  9. 1-8 sind in einer umfassenden  technischen Dokumentation darzustellen. Die Besonderheit: Eine überschaubare Gruppe
    von Verantwortlichen zeichnet das komplette Dokument per- sönlich - hält sozusagen den Kopf für die Aussagen hin.
  10. Unterstellt Nutzen/Kosten ist größer 1. Dann macht es Sinn über eines oder viele Gesetze nachzudenken. Nicht umge- kehrt, damit auf dieser Basis die juristischen Spezialisten der Ingenieurswissenschaft schwören, dass die gesetzlichen Vor- gaben mit einer Wahrscheinlichkeit (unvermeidbar) w<1 einge- halten werden. Ist die öffentliche Erregung über die gesetzes- widrige, aber durchaus hochintelligente PKW-Software, die merkt, wenn “Staat” schnüffelt, schon vergessen?

Reden wir von dem Glück, dass es keine technischen Vorrichtung
gibt, mit denen eine oder mehrere Personen an den Mond geschos- sen werden können. Bedauerlich, dass der Angebotsmangel von Eini- gen oder Einiginnen so miserabel und
illegitim ausgenutzt wird.   

14. Juli 216 UK

Johnson, Außenminister, nur ein Trick 17

Und zwar multipel. Wie gesagt,  Reden ist Silber. Schaumama
   

14. Juli 2016

Heute der Große Brexit beim ZDF

Bemerkenswert, dass die erste Reihe der CDU/CSU und der SPD,
d.h., die GroKos, sicherlich mit Dank verzichten. Zu heikel für sie. Die zweite Garde der CDU/CSU kann unter 10 Personen gut camoufliert werden. Jedermann weiß, dass im Falle des Brexit das Gold dem Silber vorzuziehen ist.

Für die FDP übernimmt
Alexander Graf Lambsdorff das taktische Himmelfahrtskommando. Daumendruck.
    

14. Juli 2016

Warum müssen Kunden “das” wissen?

  • FAZ, S.4, dass Justus Bender und Rüdiger Soldt per 7000 An- schläge über einige Bawü-MdL empörter sind, als beispielswei- se der inzwischen sanft auftretende Herr Crashman? Von der Empörung des Bawü-MiPrä ist seit einiger Zeit nämlich nichts mehr zu hören.
     
  • SZ, S.6, dass Josef Kelnberger, bemerkt hat, wie ein Bawü- MdL “irritiert in die (seine) Runde” schaute?

Medialer Populismus?

Schön wäre es. Mag sein, dass zum Problem der nicht ausreichend fähigen politischen Elite
(1) in Indulesien die Mobilisierung empörter Truppenteile “die Herstellkosten” vermindert. “Ein wenig einfach” ist diese Art & Weise der politischen Beeinflussung der ( ... ) Bevölke- rung auf jeden Fall.

Wenn wir so weitermachen, dann wird der vor 160 1/3 Jahren verstor- bene Heinrich Heine seinem Grab entfliehen und mit alttestamentari- schem Zorn aufs Heftigste dementieren, je an Deutschland überhaupt gedacht zu haben.

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(1) Warum sonst hat Radikalismus unter den lokalen Kirchtürmen so zugenommen? Etwa weil die FDP im BT nicht vertreten ist? Etwa weil die Untaten des Neoliberalismus und der Segen des wissenschaftli- chen Sozialismus vorgeschoben werden, um die Menschen zu bevor- munen? Weil “Klimakatastrophe” 2016 offenkundig abgesagt wurde? Weil die Herrschenden, D&H, rechtlich nicht trittsicher (Rigaerstr., Tengelmann, Aus-Tritt der Briten) agieren ... ? Das Unangenehme: Konzediert, dass es Fähigere nicht gibt: Warum hängen sich die Herr- schenden (Sozzen & Konsen), obwohl längst überfordert immer mehr “in das Leben der Anderen rein”, warum ziehen sie für ihren Staats- komplex, der doch für alle da sein müsste, immer mehr Zuständig- keiten an Land und dezimieren obendrein “ihre” Zivilgesellschaft? Die- se mit Weisheit formvollendet gestraften Personen, vertreten politisch, dass die Anderen die Dummen sind.      

12. Juli 2016 Erfahrene Händler

Gezinkte Karten in London?

Dass Cameron lange gegen die EU agitierte, ist bekannt. Dann kam seine Wende. Sicher ist eine gewisse Flexibilität jeder Führungskraft zu begrüßen. Vorausgesetzt die Standbeine sind kräftig. Cameron aber war nicht der Lage, Johnson, Farage, der UKIP und anderen Na- tionalisten bei den Konservativen zu wechseln. Das Brexit-Referen- dum ging in die Hose. In Südamerika wird gefragt, ob die Briten “le- bensmüde” sind. Johnson und Farage traten mit sofortiger Wirkung zurück; Cameron für Oktober. Nun ging alles ganz schnell. Morgen ist Regierungswechsel. Britische Tradition ist weder das Referendum,
weil das Parlament entscheidungsbefugt, noch der Wechsel des Füh- rungspersonal nach den Modalitäten von Unterwäsche-Austausch.

Was wollen die Briten, fragt à la Kleinerna aus HH die bundesdeut- sche Bundesregierung? Sie haben es noch nicht geschnallt: Früher, sicher lange her, hat Britannien die Kolonien nach Strich und Faden ausgenommen; heute will ein Teil der Elite alle habbaren Rosinen pi- cken. “Asis”, eine unzulässige, auch ungerechte Verallgemeinerung. Gemäß den Standards des Europäischen Sozialstaatsprinzips müss- te den lebensmüden, also notleidenden Briten kräftig unter die Arme gegriffen werden. Schaumama, ob und wie großzügig die soziale Ader der GroKos gebaut ist.   

12. Juli 2016

Bannstrahl der dummen Bevölkerung

Staat, d.h., Personen im
Staatskomplex dezimieren systematisch die Zivilgesellschaft. Abzulesen an der gefräßigen Steuerpolitik, per- fekt legal, da etwa per GG vom gleichen Personenkreis längst sank- tioniert.

Der Antrieb für derart menschenfeindliches Handeln kann einfacher nicht sein. Ca. 2000 maßgeblich per Staatskomplex Herrschende
sind überzeugt “es” u. “alles” besser zu wissen als Hunderttausende, vielleicht Millionen andere Personen, Mitglieder der folglich und ent- sprechend dummen Bevölkerung. Da der sog. Mittelstand nicht so einfach im Modell der dummen Bevölkerung unterzubringen ist, gehen etwa die Weisen der SZ dazu über, dem Mittelstand “verständliche”, “nachvollziehbare” Radikalisierung anzuheften. Resultat der Übung: Durch Assoziation mit Extremisten in dieser Gesellschaft wird ver- sucht den Mittelstand im allgemeinen Diskurs mundtot zu machen.

Und die Moral von der Geschicht’: “Es wird mit Rentenabzug pro ver- dientem € in Höhe von 40 Ct bestraft, wer bei Teilrente mehr als 6300
€ pa. Lohn/Gehalt bezieht.” (FAZ, S.16). “Rente” in bestimmten Fällen also Almosen für Geringverdiener.

Es ist nötig, einen “bestimmten” Zustand zu beschreiben. Frauen und Männer werden - wenn sie wollen - in den Kreis der Herrschenden auf- genommen, wenn die Kandidaten bestimmte Qualifikationen und/oder Meriten vorweisen. Bis hier ist das ohne Einschränkung in Ordnung
(es könnte andernfalls “jeder kommen”, aber Chaos ist unerwünscht). Für Lebensleistung gibt es aus Abgaben oder Steueraufkommen die verdiente Rente. Im Land von viel Wohlstand. Dass aber aus diesem Kreis demjenigen, der 6301 € “verdient”, 40 Ct abgezogen werden, ist
... naa ... Korruption. Lösung:
politisch anders, besser handeln, so dass der Vorwurf nicht erhoben werden kann. Merke: Bessere Men- schen, also einschl. Politiker gibt es nicht.      

22. Juli 2016

Kirchnerin marxistischer als gedacht

Die Korruptionskloake, die die Justiz nun in Argentinien endlich nicht mehr bedrängt säubern kann, verpestet das Land. Cristina: “Ich dachte nie wieder in einem Land mit politischen Gefangenen zu leben, wurde beleidigt,  verur- teilt, sollte abgesetzt werden”. Arme Cristina. Ihr Bezug: Milagro Sala, die in Jujuy mit reichlich staatlicher Kohle ausgestattet, statt Wohnungen zu bauen, gut lebte, ihre Familie versorgte und arme Siedler erpresste, sitzt seit Mo- naten in Untersuchungshaft, die immer wieder verlängert werden muss.    

21. Juli 2016

Ich bin eine Berlinerin

Dienstreise nach Berlin. Und zurück nach London.

War da was? Nun, FAZ- und SZ-Redaktion “sehen sich in der Lage”, ihren Kunden eine denkbare Analogie zwischen Pfarrerstöchtern darzulegen. Dienstreise wegen ein wenig parasitärem Profit für die GroKos? Ebenfalls denkbar. Egal mit weiteren Wortkombination, zu “Teresa May” ist dem world-wide-web in diesen frühen Stunden des 21.07 über das Resultat der Dienstreise nicht eine Silbe zu entlocken. Wenigstens ist
indula keine Spesenrechnung angefallen. Außerdem wäre das ”Arbeitsessen” eh gegessen worden. Eventuelle Mehrausgaben sind im Rahmen des staatlichen Geldausgebens nicht wirklich zu spüren. Zumindest nicht
in einem Land, in dem “die Politiker” unterirdische Leitun- gen graben lassen, statt syrische Flüchtlinge oder Famili- en, deren Frauen/Männer von Erdogan “entlassen” wurden “zu fördern”.

Die Irrelevanz der Dinge

Wichtig für das Publikum ist offenkundig, die Meinung von Thomas de Mazière über Frau May. Außerdem gab es et- was Hofbericht u. Nachrichten-Recycling. War die Dienst- reise der Frau May also irrelevant?

Wie und welche Werte der EU deklamiert werden, ist be- kannt. Die Briten sagten “chao”. Zumindest die Kollegen hinter ihrem Kanal müssen von der Irrelevanz europäischer Werte - May: “Brexit unumkehrbar” - überzeugt sein. Ein relativ vernünftiger Satz lautete diese Woche in London: “Wir verlassen die EU, aber nicht Europa”. Kein Problem,

Die Relevanz der Dinge

denn die Menschen haben das Menschenrecht auf Ver- wirrung. So wie die “Politiker der Menschen”, ihr Recht auf Herumquatschen. Problem, etwa für unsere Alleinerziehen- den Damen & Herren: Auch sie zahlen zur Begleichung
von Spesenabrechnungen. Klar, für die Mehrheit “Portokas- se” pur - zum Glück.

Selbstverständlich kennt auch der letzte GroKo die hier er- wähnte “Relevanz” der Dinge. Ihr Verhalten ist aber nicht
so.
Schizophrenie? Ob die indigenen Bundesregierenden all die Dinge auseinanderhalten? Können?

Wäre eine SMS zwischen London und Berlin nicht ausrei- chend gewesen? Krähen .. Reklame ... und die NSA. Der feierlich und mit entgrenztem Aplomb versprochene Daten- schutz kommt in die Erinnerung.

Die Dinge sind, wie sie sind

Aber abgewählt sollten die Hunderten, “die alles machen wollen, aber nichts richtig hinkriegen und zu Ende führen”. BER ist so etwas wie
ein weißer Rabe, denn der Flugha- fen wird sicherlich in Betrieb genommen. Niemand wird be- haupten, Liberale könnten es umfassend besser. Aber “un- ter Liberalen” können die Menschen wenigstens selber (mehr) entscheiden, welchen u. wieviel Unsinn sie verzap- fen möchten.

Das sei Nichts? ... Grundschulen in Deutschland ... und schon wieder hat die FDP Vorteile. Weitere Vorteile der FDP? Siehe Interview von
Christian Lindner in KStA, S.6. Es interviewte Thomas Kröter (1), anders als vor einigen Wochen im Interview mit der Zeitung “Rheinische
Post vom 09.07”
mit relevanten Fragen. Kleiner Wermuts- tropfen zu KStA, S.1: “FDP-Chef strikt gegen eine Ampel- koalition”. Falschzitat, denn Lindner hat - wie danach rich- tig zitiert - gesagt und belegt, es gäbe 2017 im Bund “da- für” keine politische Substanz. SPD/Sog.Grüne haben
nach dem GG selbstverständlich das Menschenrecht ihre Programme anzupassen ... In der kleinen Schlagzeile sind die Worte “stikt” und “eine” überflüssig; möglicherweise wollte “man” vermeiden, auf 2 Zeilen entsprechend große Typen einzusetzen. Ts-ts-ts, Kollegen.

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(1) Thomas Kröter war nach dem 27.09.2009 bundesweit der erste Journalist, der bereits im Oktober das notorische Motzen aufnahm. Sein Beispiel - nun - zeigt, dass auch hartgesottene Ablehner von Liberalismus können, wenn sie wollen, bzw. in die propietäre Reklame passt.   

20+21. Juli 2016

Jede Kirche im Dorf lassen

Selbstverständlich ist gefährlich, wenn ein Meteorit, Ruhe- masse von 1 g, mit Lichtgeschwindigkeit durch die Atmos- phäre rast und mit voller Wucht in der Sahara einschlägt.

Wirklich gefährlich?

Bei simultan 1.000.000.000.000.000.000 Meteoriten der gleichen Bauweise wäre die Katastrophe sicher.

Wirklich gefährlich?

Können “wir”, “der Staat”, Herr Volker Kauder (CDU/CSU), Fr. Claudia Roth (Sog.Grüne) etwas tun, um zu vermeiden, dass 1.000 solcher Meteoriten kollektiv auf den Südturm des Kölner Doms knallen? ... “Wir sind total empört” och, sonst was? ... könnten, etwa Dr. Steinmeier, Hr. Gabriel ... darum, darauf, deswegen, ... dafür, ... dagegen ... ämmm, ... ist eigentlich egal ... etwas tun? Das ist aber schade. Genau genommen ist “gefährlich”, wenn Staat in die Hän- de spuckt ...

Und die Betroffenen beißen die Hunde.
     

20. Juli 2016

Staatsstreich, Definition

Rebellion eines Teils des
Staatskomplexes gegen einen anderen Teil des Staatskomplexes. Meistens Militär gegen Regierung mit dem Ziel die jeweils bestehende Regierung zu ersetzen. Sonderform: Regierung verübt/veranlasst den Staatsstreich, setzt Rechtsordnung/Menschenrechte au- ßer Kraft.

Staatsstreich, zulässig?

Selten. Es ist Sache des Souveräns, der Zivilgesellschaft, die führenden, d.h., herrschenden Politiker, ggf. indirekt,
zu wählen. “Nach Dienstschluss” sind u.a. Politiker Teil der Zivilgesellschaft. Sinn-los, falsch und auch verächtlich ist, wenn Personen der Zivilgesellschaft meinen und so han- deln, das Militär im Fall des Fall zu rufen, etwa Unrast zu überwinden. Militär ist ausgebildet angreifende Feinde zu vernichten. Es gibt sicher feindlich eingestellte Personen
im Inland jedes Staates. Sie sind allerdings immer das Produkt, die Folge aus dem jeweiligen “Uns-Selbst”. Das
Idiotengleichnis erklärt den Zusammenhang. Mit anderen Worten haben sich Damen & Herren der Zivilgesellschaft sich bitteschön (selbst) darum zu kümmern, dass für ihren Staatskomplex die geeigneten und kompetenten Personen tätig werden. Diesbezüglich Abstinenz ist zwar erlaubt; aber die Konsequenzen dieser Erlaubnis sind “ungünstig”.

Probleme

  1. Putschisten / Gewalttäter fragen nicht
  2. Das ”Pacta - der Gesellschaftsvertrag - sunt ser- vanda”-Prinzip “durchzusetzen”.
  3. Denn “politische” Gewalt ist illegitimes Handeln
  4. Es gibt also Grenzfälle; dazu zählen die, die nach- träglich legitimiert werden.
  5. Gegen, “das Recht des Stärkeren” gibt es keine fi- nalen Kautelen. Auch diese Einsicht gründet auf dem Prinzip der sowi Unbestimmtheit. Obwohl Frieden immer besser ist als Gewalt und Krieg, blei- ben die Regelungen des Völkerrechts unvermeidlich und insofern wohl immer unbefriedigend.

Was ist zu tun?

Der Idealtypus “Souverän” - mit Pflichten u. Rechten - und das
Toleranz-Gebot bedürfen der Pflege. Das ist dauer- hafte Aufgabe aller Menschen. Beweis der Theorie: Beim Postulat des Gegenteils ergibt sich absurder Zustand.

Frage: Geschieht in Deutschland, das zielführend Notwen- dige: Die Realität liegt auf der Hand, also “nein”.

14, Juli 2016 Was heißt hier “gute Konjunktur”?

Unterbeschäftigung in Deutschland

SZ (S.1, 4, 17) und FAZ (1, 17) berichten usinono, dass Sigmar Gabriel (SPD) seinen Urlaub unterbrochen
hat. Armer Urlaub.


Nicht berichtet wird, dass “sie” abreisen wird, weil der Vize nun “da” ist. Anscheinend handelt sich im Fall Gabriel nur um eine Kurz-Unterbrechung mit dem Ziel, etwas auf die Schnelle zu reparieren, was schief gelaufen ist. Große Auf- regung im Germanenland. Sogar die
Sog.Grünen wissen auf Anhieb besser (FAZ, S.1), wie Schieflaufen bei jeweils Anderen sozial vermieden wird. Dabei kommt sowas gar in den besten Familien vor (1). Im Übrigen ist Schieflaufen prinzipiell nicht zu vermeiden. Wer nämlich 100% perfekt sein will, stellt damit sicher, höchstens 0% zu schaffen (2).

Die prekäre Unterbeschäftigung in Deutschland ist offen- kundig weit gediehen, denn die Redaktionen zwei bekann- terer Zeitungen können nicht abwarten, bis Gabriel das Re- sultat seiner Unrlaubsunterbrechung geschafft hat. Ist seit  den ersten Septembertagen des Jahres 2015 nicht klar, dass “wir das schaffen”? Warum Berichts-Eile über eine nicht besonders soziale Urlaubsunterbrechung? Wer beu- tet den armen Herrn Gabriel “da” schon wieder aus?

Die Berichte über Urlaubsunterbrechung einer historischen wichtigen Person des Zeitgeschehens kommen, weil es nichts besseres zu Tun gibt: Unterbeschäftigung. Hierbei wird garantiert vorgeschoben, dass die Kunden der Verlage für die die Redaktionen tätig sind, angesichts des für die medialen Produkte gezahlten Preises, Rechts-Anspruch
auf exakte Information regierenden Urlaubsgeschehens ha- ben; die Kunden könnten doch nicht einfach zu “Betroffe- nen” disfunktionalisiert werden. Es muss halt der Eindruck vermieden werden, dass der Staatsfunk die informationel- len Grundbedürfnisse der Bevölkerung befriedet. Eben.

O-O

Wieso hat Sigmar Gabriel nicht zu den von seiner Regie- rung bereit gestellten, erst jüngst modernisierten Mitteln
der EDV-Kommunikation gegriffen? Weil über Reisen ange- sichts kommenden Wahldampfes berichtet wird? Reisen, gut für die Karriere des Kollegen Gabriel?

Wer trägt die Kosten der Dienstreise des Vize-Kanzlers?  

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(1) siehe etwa Volksabstimmung zu Stuttgart 10 G€ am
21.11.16 - vor fünf Jahren.
(2) Bei einer Schaffens-Regierung eigentlich überraschend. Sie haben es sogar geschafft, die Briten rauszuekeln oder Schuldentilgung zu vermeiden.   

13. Juli 2016 Nicht einmal zum Brexit fähig

The show must go on

Die Verwirrung in 28 Regierungen und den Brüsseler Insti- tutionen wächst noch immer exponentiell. Vermutlich aus- genommen die Immobilien-Märkte in London, Frankfurt viel- leicht Paris und Brüssel scheint die Verwirrung nicht weiter zu inkommodieren. Trotz erheblicher Kapazität Schaden anzurichten, wird “die Politik” nicht ernst genommen. Eini- ge rennen wie von Sinnen verlassen umher, andere (Regie- rende) versinken in ihrem Populismus-Schlamm, andere werden von Gerichten beschieden, derweil ihre Koalitions- partner kaum noch blödere Fragen stellen.

Konkret

Was bewegte die Noch-Kandidatin in diesen Tagen, den Wählern das Blaue zu versprechen?
(1) Warum ist May beispielsweise nicht schon 2010 für den Austritt ihrer Re- gierung aus der EU eingetreten, wenn sie meint, der Brexit könne Erfolg begründen? Warum soll ihr nun gelingen, was die Innenministerin offenkundig nicht erfüllen konnte? Kann der Hallotria aus Paris zwischen den Stühlen Le Pen und Terror-Angst, seine Mitbürger zur Raison bringen? Warum ist nicht zu erfahren, wie die faulen Kredite italienischer Banken sachlich od. nach Branchen gegliedert sind? Wol- len deswegen die Sog.Grünen Produktiv-Kapital indula be- schleunigt vernichten? Was außer Kohle bindet die Staa- ten jenseits von Oder, Elbe und an Mittel-/Unterlauf der Do- nau an die EU? Etwa die Steuerpolitik der Sog.Grünen? Und wie gedenken die Herrschenden “dieser Gesellschaft” ehemaliger Germanen, den gewaltsamen Radikalismus unter Kontrolle zu bekommen? (2) Etwa durch Aussitzen oder Fummeln an der Rentengesetzgebung? Warum meint Klaus Uwe Schulz (SPD) ausgerechnet jetzt die richtige Person zu sein?

Auf diese und viele weitere Fragen gibt es bestenfalls pre- käre Antworten. Die Allgemein- u. Fachbildung der 10.000 in Europa Herrschenden sollte nicht überschätzt werden. Aber die Show abziehen und friedliebende Bürger damit medial belästigen, das können sie. Scheiß Spiel, denn auf Barrikaden kommen weder EU noch ihre 28 Mitglieder auch nur einen Schritt weiter.

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(1) Schlau wäre ... aber es sieht nicht danach aus)
(2) Haben die  GroKos überhaupt mitbekommen, wie Welt- untergangs-Philosophen - etwa die staatlichen Professoren Harald Lesch und Gerald Hüther per Internet die Menschen verrückt machen?         

12. Juli 2016

Zwei mal abgeschnitten ...

Als wäre die Nachricht überraschend: Bei der FAZ Mega- Erregung über vier Beiträge, weil die Sog.Grünen sich für bequemeres Regieren Geld beschaffen wollen; bei der SZ mit nur zwei Beiträgen bleibt der Ball flach, damit nicht so viel Wind entstehe.

Es ist ein Skandal. Nicht weil Sog.Grüne, wie andere etwa CDU/CSU oder SPD auch, viel Geld haben wollen - zum Regieren ohne so viel Stress. Der Skandal besteht darin, dass auf diese Art & Weise, wie auch durch die KSt, Kapi- tal konsumiert, d.h., vernichtet wird.

Laut FAZ sollen mit dem Geld “Kinder gefördert”, laut SZ soll zusätzlich in Infrastruktur “investiert” werden, obwohl beides längst dem
Staatskomplex als gesellschaftliche Pflicht obliegt.

Die Sog.Grünen versuchen ihre “Pläne” durch heuchleri- sche Halbwahrheiten zu vermitteln. Da irgendwelche Aus- gaben gestiegen sind, sollen die Lücken bei Förderung u. Infrastruktur mit den zusätzlichen Mitteln wieder aufgefüllt werden. Als ob man das Pulver erfunden hätte.

All die verbale Effekthascherei, all das verbale Jonglieren kann unter dem Strich im Gewand angeblicher Gerechtig- keit die Vernichtung von Produktivkapital nicht verbergen. Bekannt ist die Ausrede, wenn die Wirkungen entspre- chend eintreten: Die unverbesserlichen Volks-Feinde der Modernisierung sind an allem Schuld.

Dass bei der FAZ Liberale und Liberalismus guten Rechts nicht gelitten sind, weiß jedermann. Was aber statt des- sen? Konzediert, dass der Meinungsdruck, dem Leser-Pu- blikum gefallen zu müssen, Zeit, Energie und Platz raubt. Im schmalen Raum tummelt sich das Konservative und lie- fert per epischer Länge mit hohen Anteil an Hofberichter- stattung Gratis-Reklame für die Sog.Grünen. Hierbei ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass die epische Breite vor- läufigem Stand der Diskussion gilt. Im Herbst, wenn sich die Granden der Sog.Grünen bequemen wollen, kommt
das Ganze noch einmal. Das in Zeiten des Projektes 98/05 häufig verwendete Wort vom
Ankündocyceln ist wohl zu reaktivieren. So sind sie, die Sommerloch-Grünen.

Das Rollenverständnis der FAZ-Redaktion muss Mysteri- um bleiben, also jedem das Seine, denn die Forschung im Gewissen der Anderen bleibt liberale Tabu-Zone.

... immer noch zu kurz
    

           
Link zu 11. Juli 2016 und früher
 

Liberale wissen: Menschen wählen Menschen. Also sind Politiker Menschen wie Du und Ich. Alle haben schon einmal Äpfel gegessen. Aber es sollten nicht zu viele dieser Äpfel verzehrt werden. Schon Erhard meinte “Maß halten”. Also ist deftige Kritik angezeigt - mit dem Risiko, dass eventueller Irrtum des Kriti- kers öffentlich wird. Daher: Solidarische Kritik aus purem Gemeinsinn. Dennoch: Hoch die Mundwinkel!