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Liberal Heute, Dland: parteiisch für freie Menschen

 
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 früher ** 21. Mai - 1. Juni 2016

FAZ-Zähler Juni 2016
Wie oft werden die Parteien in der FAZ “erwähnt”. Zur Zählmethode siehe Tabelle vom Oktober 2006. Ab 01.04.11 wird “rotgrün” nicht mehr für die Sog.Grünen gezählt; analog wurde etwa schwarzrot oder christlich-liberal nie gezählt.

 

AfD
Alfa

CDU +
CSU +
Union

FDP +
Liberale

SPD

Grüne

Linke + Links-
partei

1.

39

63

4

29

14

4

2.

 

 

 

 

 

 

3.

 

 

 

 

 

 

4.

 

 

 

 

 

 

6.

 

 

 

 

 

 

7.

 

 

 

 

 

 

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9.

 

 

 

 

 

 

10.

 

 

 

 

 

 

11.

 

 

 

 

 

 

13.

 

 

 

 

 

 

14.

 

 

 

 

 

 

15.

 

 

 

 

 

 

16.

 

 

 

 

 

 

17.

 

 

 

 

 

 

18.

 

 

 

 

 

 

20.

 

 

 

 

 

 

21.

 

 

 

 

 

 

22.

 

 

 

 

 

 

23.

 

 

 

 

 

 

24.

 

 

 

 

 

 

25.

 

 

 

 

 

 

27.

 

 

 

 

 

 

28.

 

 

 

 

 

 

29.

 

 

 

 

 

 

30.

 

 

 

 

 

 

SUMME

 

 

 

 

 

 

%

25,5

41,2

2,6

19,0

9,2

2,6


Pendings:        

Verbote als ob alle Deppen seien. / Linksextremismus: Die immer recht haben.         

      

gebüldete Sozzen: Es grenzt an Verantwortungslosigkeit keine ausreichend qualifizierten Leute ...       


Wegen “Umbauarbeiten” am LT, sind die ta- gesaktuellen Beiträge der Jahre 2004, 2005, und die der Monate Januar bis September 2006 z.Z. nicht verfügbar. Außerdem müs- sen hunderte gebrochener Links neu einge- richtet werden.

Die Reparaturen werden noch viele Monate Zeit beanspruchen. Danach wird dieser Hin- weis gelöscht.
      

      

FAZ-Zähler Mai 2016
Wie oft werden die Parteien in der FAZ “erwähnt”. Zur Zählmethode siehe Tabelle vom Oktober 2006. Ab 01.04.11 wird “rotgrün” nicht mehr für die Sog.Grünen gezählt; analog wurde etwa schwarzrot oder christlich-liberal nie gezählt.

 

AfD
Alfa

CDU +
CSU +
Union

FDP +
Liberale

SPD

Grüne

Linke + Links-
partei

2.

80

16

2

40

118

4

3.

68

103

2

18

43

3

4.

35

30

4

32

16

11

6.

27

55

3

15

30

8

7.

14

48

5

26

3

2

9.

62

60

4

28

31

1

10.

13

42

6

60

12

12

11.

31

65

7

26

17

4

12.

29

89

8

22

28

3

13.

30

96

2

22

28

3

14.

11

41

2

42

26

12

17.

33

29

3

51

17

5

18.

25

32

5

45

23

11

19.

20

52

5

39

11

3

20.

11

33

5

11

11

 

21.

2

21

15

11

17

1

23.

24

14

 

12

4

 

24.

28

53

8

43

20

2

25.

19

29

1

24

5

 

27.

12

46

1

11

12

11

28.

20

17

 

13

6

2

30.

45

36

2

39

7

22

31.

33

79

1

26

6

3

SUMME

672

1084

91

668

393

123

%

22,2

35,8

3,0

22,0

13,0

4,1


27./29. Mai 2016 Was man alles so miteinander vergleichen kann ...

Sog.Grüne und Wetterdienst: Das Gemeinsame

In der Meta-Ebene liegen beide goldrichtig. Der Wetterdienst weiß beispielsweise genau, dass der Herbst dem Sommer, - später, aber immerhin - der Frühling ebenfalls dem Sommer folgt. WOW.

Der Leistungen sind da noch viele. Der Wetterdienst beispielsweise legt für die Region Köln dieser Tage ein Klimamodell zugrunde, dem
zu Folge die Welt in Wasser künftig formvollendet ertrinken wird, weil Pole, Grönland, Berge Betroffene der Eiskernschmelze sein werden. Schuld von “Kapitalisten” und anderer Feinde des Folkes
(1)

Real time, d.h., im unmittelbar täglichen Leben liegen beide sozialen Bildungen
(2) oft bis meist voll-daneben. Arme Sog.Grüne? Ach, was. Arme Menschen.

O-O

Sozial besonders problematisch, die “Wetterabteilung” bei den Öko- sozzen unserer liberalen Demokratie: Sie meinen von bestimmten Phantasten aus Gründen von Angst ma- chender (sozialer & fort- schrittlicher) Propaganda kupfern zu dürfen, dass die Welttemperatur seit 1800 um 1,8 Grad Celsius gestiegen ist. Zu Propaganda-Zwecken genügt es halt, sich dumm-dreist anzustellen und einfach drauflos (3) zu behaupten. In Paris auf der Weltkliehmakonferenz (4) von Dezem- ber 2015 haben sie nun durchgesetzt, dass die Welttemperatur bezo- gen auf das Jahr 1800 (5) nur um 1,5 °C  zu steigen habe. Damit stif- ten all diese Oberbesserwisser ein sagenhaftes intellektuelles Durch- einander. Vielleicht kann in Delphi jemand helfen, der dummen Bevöl- kerung zu erklären, warum in Paris also nicht durchgefordert wurde, dass die Welttemperatur zu sinken habe. Klammheimliche Unterstüt- zung für Atom-, Öl-, Auto-, und anderer Neureichen-Lobbys?

Ach: Wie war die Welt im Jahr 1800 mit Wetterstationen zur Bestim- mung der Welt-Temperatur ausgestattet? Und war diese Temperatur von 1800 möglicherweise durch die Wetteranomalie “El Niño” gestört? Schließlich: Welche Geräte und welche Methoden des wissenschaft- lichen Sozialismus werden eingesetzt, um heute eine Welttemperatur zu messen? Wird das Ergebnis mit der Bevölkerung gewogen? Bei- spielsweise ist der Anstieg der Temperatur in China um 0,1 °C viel ver- heerender als in Deutschland mit seiner vergleichsweise mickrigen Bevölkerung von weit weniger als 100 Mio Personen.

-- -- -- -- -- -- -- --
(1) Zu wenig Verantwortung vor der Geschichte, weil der umweltliche Saustall den das untergegangene Arbeiter- & Bauernparadies in der sog. DDR, d.h., der Zone, hinterlas- sen hat in kongenialer Anwendung des historischen Materialismus ausgebländet wird. Kein Wunder diese sozialen Blender ...
(2) “Bildung” nach Hayek: Vom Menschen zwar gemacht, aber nicht (bewusst, absichtlich) entworfen.
(3) s.a. der Drauflosausstieg der CDU/CSU im Frühjahr 2011 ...
(4) Ähnlich geistreiche Veranstaltung wie der jüngste G7 in Japan
(5) “Man” muss halt überlegen, welche Zeiten das waren: Karl August Schiller hatte nämlich längst seinen Tell, Räuber, usw. geschrieben

26./29. Mai 2016

Selbst Schuld

Die Wirtschaftswoche zitiert Friedrich A Hayek mit der Aussage
Nur der Markt hält die Dinge im Fluss. Literarisch akzeptabel; nicht so als Aussage im rationalen Diskurs - der etwa mit Sozialisten unbe- dingt zu führen ist. In aller Kürze: Also muss man sich nicht wundern, wenn Sozialisten etwa behaupten “der Markt setzt die Politik unter Druck” oder “fördere die Konzentration”, weshalb “Markt versage” (was sogar Liberale behaupten bzw. behaupteten), weshalb “der Staat (!!) eingreifen müsse” ...

Weder Markt noch, Staat, Kapital, Gesellschaft, Sozialismus oder Liberalismus handeln. Das tun letztlich ausschließlich natürliche Per- sonen
(1). Der Einwand, eine Aussage mit dem grammatikalischen Subjekt eines abstrakten Substantivs sei - weil es auf das erkennbar gemeinte ankäme - akzeptabel, kann/soll(te) für den Fall politischer Kommunikation so gekontert werden: “Dann sagen wir doch genau
das, was gemeint ist; denn so sinkt die Wahrscheinlichkeit von Miss- verständnissen.

Auch die Wortgruppe “im Fluss halten” muss als unter dem Gesichts- punkt “Kommunikation” mit “Delphi” verworfen werden. Es kann nicht Sinn von (zwischenmenschlicher) Kommunikation sein, dass der Emp- fänger einer Aussage sich seinen persönlichen Reim aus der wahrge nommenen Zeichenfolge macht. Obwaltet Marktwirtschaft hat dies
den Vorteil, der dezentralen (“demokratischeren”) Entscheidungsfin- dung, die gegen unvermeidliche Störeffekte vielfach robuster ist als beispielsweise
Planwirtschaft.

-- -- -- -- -- -- -- -- --
(1) Es handeln auch juristische Personen (Unternehmen, Körperschaf- ten, Parlament, Vereine) durch Beschlussfassung und die dem ent- sprechende Rechtswirkung. Allerdings können juristische Personen etwa mit Geldbuße, aber nicht mit Freiheitsentzug (strafrechtlich) be- langt werden. Die Vorstellung auch die unterliegende Minderheit säße “im Gefängnis”, ist abwegig.

25./26. Mai 2016

Über den Forteil eine aFd “zu haben”

Die
Sog.Grünen haben sich seit ihrer Gründung die systematische Gewaltspur gleistet. Das ist ein ziemlich unverschämtes Verhalten, wenn berücksichtigt wird, was die NAZIS getan haben. Nun kann man sogar Schwarz und Weiß mit einander vergleichen (1). Werden aber die Sog.Grünen mit den NAZIS verglichen, bricht nicht zielführender Ärger aus; nur wenige wissen nämlich, wie übel die NAZIS wirklich waren. Solche Ablenkung ist vermeidbar. Für die meisten Mitbürger ist nämlich besser nachvollziehbar, wenn die Partei der Sog.Grünen mit der (heutigen) aFd verglichen wird: Stimmung und Angst machen, ist beiden politischen Parteien gemeinsam (2). Vor Tagen wurde dieses illegitime Verhalten im LT als Verbalpopulismus bezeichnet, wo- bei (intellektueller und materieller) Populismus starke Merkmale von Korruption (3) aufweist.

-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
(1) Resultat: Schnittmenge ≡ 0.
(2) keine (absolut) exklusiven Merkmale, denn graduell ebenfalls Praxis anderer sozialer Bildungen (“Bildung” nach Hayek) waren und sind.
(3) illegitime Sicherung von Vorteilen       

25. Mai 2016 geschehen dieser Tage

CDU/CSU erfindet den Bart des Kaisers

Europa-Posten besetzen können sie. Bei europäischer Politik patzen oder passen sie. Und in der Innenpolitik? Sorry.

Nun streiten sie nach übereinstimmenden Medien-Berichten darüber, ob das Credo des FJS noch gilt. Der Norden, wie Barzel, “so nicht”; der Süden “gilt noch”.

Komischer Streit. Rechts von der der CDU/CSU gibt es ein Faktum. Als U-Boot konzipiert, von den Sozialisten ebenfalls geboosted, brei- tet sich der Brandherd als Antwort für besondere
Vopa-Fähigkeiten
aus. Vor allem die Sog.Grünen können ihr Menschenrecht auf den privaten NAZI realisieren, auf das sie den Menschen täglich und ganz pragmatisch-hautnah vorführen können, welche dolle Kerlchen sie an- gesichts so viel Unvollendetem trotzdem doch sind. Ob sie allesamt damit gerechnet haben, potenziell im Schatten zu stehen? Viele spre- chen halt von der Verantwortung vor der Geschichte. Statt vor der Zu- kunft.        

24. Mai 2016 Staatsfunk verbieten

Staat als Maßstab aller Dinge

Noch ein Beispiel: DLF, 20.05, 19:05 Kommentar: “Die Politik drückt ein Auge zu”. Zitate, als Auszug: "Die deutsche Autoindustrie hat ein Abgasproblem ... " trotz "industriefreundlich optimierten Prüfständen ... Einmal mehr stellt sich damit die ganze Branche bloß, weil sie die sauberen und umweltfreundlichen Autos nicht liefern kann, die sie den Kunden vollmundig verspricht ... Man muss es nüchtern konstatieren, die Politik hat sich von der Automobilindustrie wissentlich über den Tisch ziehen lassen, weil die technisch nicht in der Lage ist, umwelt- freundliche Motoren zu bauen ... Da werden die Verbraucher durch ab- solut optimierte Prüfszenarien hinter's Licht geführt und die Politik drückt von links bis rechts ein Auge zu ... Die Bürger werden mit Steuervorteilen für angeblich sparsame und klimafreundliche Autos geködert. Sollten sich die neuen Fakten bestätigen, dann müsste
man eigentlich von systematischem Steuerbetrug reden ... "

Auf die Idee, dass möglicherweise der
Staatskomplex, speziell “die Politikbranche”, ein Abgasproblem hat, bzw. kreiert hat, kommt der Autor des Kommentars offenkundig nicht. Nach dem Selbstverständ- lichkeits-Prinzip und kritiklos wird das Handeln der Politik als Maß für wahr und richtig unterstellt. Zu Ende gedacht, lugt hinter der Ecke die hässliche Fratze von Totalitarismus; es riecht einmal mehr nach
“Farm der Triere”.

Daran ändert nichts, dass

  • jeder Mensch, auch der Journaleur, Meinungsfreiheit hat
  • die Automobilindustrie anlässlich des entsprechenden Gesetz- gebungsverfahrens möglicherweise aus Gefälligkeit eingeknickt ist, statt darauf zu bestehen, technisch nicht Machbares abzu- lehnen
  • die Politik trotz Weltuntergangsängsten, denen sie wie eine Lämmerherde folgte, weder Mumm noch Fähigkeit hatte, etwa mit weitergehenden Verboten geringeren CO2-Ausstoß sicher zu stellen,
  • statt dessen (eventuell notwendigen) Umweltschutz - nicht an- ders als im Fall Datenschutz oder Glyphosat - heuchelte
  • auch im Fall fehlerhafter Gesetze, der Einzelne oder eine Fir- ma kein Recht hat, parlamentarisch sanktionierte Beschlüsse zu umgehen, ggf. also mit negativer Sanktion zu belegen ist.

Im vorliegenden, wie vielen anderen Fällen, wird der Staatsfunk ge- nutzt, den Willen der Politik per Propaganda durchzusetzen. Solcher Staatsfunk, der nicht einmal entfernt die Funktion zu informieren er- füllt, muss der Politik verboten werden.       

22. Mai 2016

Verbalpopulismus

Manchmal überkommt den gemeinen Bürger dieser Republik der Ge- danke, unsere Damen & Herren würden mit “wir schaffen das” meinen, die Demokratie beschädigen, gar ruinieren. Es geht hierbei nicht da- rum, die (stets unvermeidliche) Fehlerliste etwa “westlicher Politik” zu monstranzieren, sondern um Fälle von, sicherlich fehlerhaftem,
illegi- timem Verhalten - allerdings obendrein wider besserem Wissen.

Schon die Urfassung, Anfang September 2015, des “wir schaffen das” war Verbalpopulismus. Sicher gab es auch davor Geschichte, deren Fehlerhaftigkeit aber nicht entschuldigt, sie mit Schlampigkeit fortzu- setzen. Zu bedenken ist zusätzlich, mit welchem Impetus unsere Da- men & Herren, wenn Wahldampf tobt, ihre Weisheit und Kompetenz preisen oder von gedungenen Spezialisten des medialen Faches dar- stellen lassen.

Bekannte Folgen waren die Verstärkung der Einwanderungslawine u. harte politische/finanzielle Konsequenzen. Andere schlossen - zum Glück für unsere Herrschaften - die Balkanroute. Zusätzlich war gebo- ten, mit der Türkei zum Schutz der griechischen Regierung “geeigne- te” Verabredungen zu treffen. Die Herrschenden der Türkei sitzen am längerem Hebel. Europa hatte zu müssen. Für uns unangenehm bis ärgerlich. Nun leisten sich die Herrschenden in der Türkei, speziell Hr Erdogan, ein Regime, das nach den Maßstäben der EU/Deutschland multipel verwerflich ist. Vor diesem Hintergrund bezeichnete Norbert Lammert
(1) seinen Kollegen Erdogan als “Autokraten”, eine Bezeich- nung, die eher als Verniedlichung einzustufen ist. Ungebrochen ist eben die Tendenz, die Welt an deutschem Wesen genesen zu las- sen, womit - übrigens - in nur 3 Jahrhunderten der (dummen) Bevölke- rung u.a der zweite Dreißigjährige Krieg, nämlich der von 1914-45, von der Herrschenden eingebrockt wurde. Es gab selten - auch heute - bessere Politiker. Deren Verhalten aber muss sich signifikant ändern, d.h., verbessern.

Was ist zu tun?

Nicht alles. Etwa die internationale Zusammenarbeit der Herrschen- den ist brauchbar. Bisweilen halten sie - aus Eigeninteresse - sogar wie Pech und Schwefel zusammen ... nun ja. Grundsätzlich ist dane- ben, wenn sie sich untereinander verbal traktieren, aus der Sicht des jeweils Betroffenen gar verunglimpfen. Norbert Lammert agiert nicht in der Rolle eines Provinzpolitikers. Dessen Verbalpopulismus ist degou- tant.

Zum Vorfall äußerte
Alexander Graf Lambsdorff: "Ich halte es für wenig zielführend, wenn Vertreter von Verfassungsorganen der Bun- desrepublik Deutschland ausländische Staatschefs mit Etiketten ver- sehen. Die Türkei ist bei allen Problemen ein großes und wichtiges Land, eine stolze Nation, ein Nato-Verbündeter, sie liegt geografisch an entscheidender Stelle zwischen der EU und der Krisenregion Syri- en/Irak/Libanon. Das heißt: Man muss pragmatisch und respektvoll miteinander umgehen, daran führt realpolitisch gar kein Weg vorbei. Das schließt Kritik nicht aus. Aber persönliche Beschimpfungen?
Was sollen die bringen?"

Warum fällt es bestimmten Leuten - insbesondere angesichts der Gefahr die Demokratie zu beschädigen - so schwer, dem materiellen und verbalem Populismus abzuschwören? Sind es eventuell sogar au- tokratische Allüren, die einige
indula Herrschenden nicht bewältigen können? Liberaler sollten sie sein.
-- -- -- -- -- -- -- -- --
(1) Mitglied in der CDU/CSU, Präsident des Parlamentes aller 82 Mio Deutschen. Lammert gehört zu den Wenigen, die Demokratie mit un- übertroffener Härte/Konsequenz formulieren und praktizieren kann. Zu hoffen, dass auch ihm, wie jeder Person, gelegentlich der Black-Out widerfahren ist ...           

31. Mai 2016

33% vom BIP für soziale Aufgaben

aber ohne Bildung, das Sozialste, das für die Menschen getan werden könnte, d.h., müsste, um Teilhabe zu ver- bessern, Wohlstand zu mehren. Sozialisten und Konser- vative aber tun es nicht. Motto. Sie trauen der von ihnen selbst gezüchteten Bildungssystem-Bürokratie nichts zu. Lieber schlecht beim Staat als kontrolliert und besser bei Privat. Sie werden zunehmend durch die eigenen Wider- sprüche (selbst) blockiert.

29./30. Mai 2016

Erneutes Treffen in Verdun angemessen

Angesichts unnachsichtiger Politiker-Kritik sieht LT-Redak- tion sich gezwungen, einmal etwas Positives zu notieren: Das Treffen der Deutschen mit Frankreichs Präsident Fran- çois Hollande auf den früheren Schlachtfeldern von Verdun ist wegen der symbolischen Kraft der Fotos angemessen. Die Regierungen von Frankreich und Deutschland wollen damit aussagen, dass sie den Friedenswillen der Europäi- schen Öffentlichkeit, d.h., des Souveräns der 28 EU-Mit- gliedern akzeptieren, sich daher künftig um friedliche und kollegiale Zusammen- arbeit (untereinander) bemühen wol- len.       

26./29. Mai 2016

Sog.Grüne und aFd: Das Gemeinsame

Von Ausnahmen abgesehen, alles liebe Menschen.

Sie irren jeweils auf ihre Weise. Das beruht auf spezifi- scher Wahrnehmung und sozialer Intention. Ob die Einen oder die Anderen “mehr” irren, ist müßig; ebenso eine Dis- kussion, ob die Wahrnehmungsprobleme oder die soziale Intention überwiegen und ob sie - jeweils - solches vermei- den könnten. Einige Theoretiker “dieser Gesellschaft” mei- nen, dass diese Mitmenschen ihre persönlichen und sozi- alen Karrieren per Pupolismus phördern wollen - was tat- sächlich GGmäßig unverboten ist.    

26./27./29. Mai 2016

Problem mit Sozialisten?

Nun, ihre Wahlergebnisse führen in der Real-Politik - vor
dem nächsten Wahldampf - zu Zeit- und Energie-Verlust. Das ist schade. Zu bedenken ist, dass nach der tiefen In- tention des GG nicht einmal “Marxismus verboten” ist. Falschaussage? Es kann ja mal versucht werden “marxis- tisches Denken (wirkungsvoll) zu verbieten” ...

Was also geschieht, wenn eine “sozialistische”, d.h. “mar- xistisch” denkende Partei die parlamentarische Mehrheit erreicht? Simpel. Dann gibt es eine sozialistische Gesell- schaft à la UdSSR, “Warschauer Pakt”, Kuba oder Nord- Korea. Es besteht also jeder Anlass, dass die Wähler ihre Stimme verantwortungsvoll - wegen der Zukunft - einsetzen.

Ist die Mehrheit dazu befähigt? Schwierig. Denn etwa un- sere indigenen sozialistischen Parteien, d.h., SPD, Sog. Grüne und SED um den schlechten Ruf (u. schlechte Re- sultate) früherer u. heutiger “sozialistisch regierter Gesell- schaften”, bestens informiert, camouflieren ihr marxisti- sches Denken. Nicht jedes Mitglied sozialistischer Partei- en “tickt” nach der Lehre von Karl Marx; viele “ticken” je- doch marxistisch ohne sich dessen bewusst zu sein, wo- bei Gewissen und Denken des je Anderen aus liberaler Sicht so wie so ein Tabu ist. Allerdings entsprechen die politischen Taten von SPD, Sog.Grünen und SED, mehr- heitlich beschlossen, von der gewaltsamen Revolution (der- zeit) abgesehen, dem marxistischen Muster. Das zu gibt es eine Fülle von Belegen, etwa:

  • laufend zusätzliche Übertragung von Befugnissen an den Staatskomplex,
  • Verunglimpfung ihrer nicht-sozialistischen Wettbe- werber und der Eigentümer von Produktivkapital
  • Verweigerung der notwendigen, ergebnisoffenen und vertrauensvollen Kooperation unter demokratischen Politikern, statt der Versuch von “progressiven Bünd- nissen”
  • Provokation konservativ eingestellter Personen, die dadurch vielfach dem Rechtsradikalismus verfallen.
  • systematische Verelenungsstrategie,

Es müsste der Einzelne genau beobachten, um zu bemer- ken, “wohin die politische Reise geht”. Vielen Bürgern/ Wählern fehlt, wie gesagt, dazu die Ausbildung; viele ha- ben neben Beruf u. Familie dazu weder Zeit noch Geduld.

Damit entfaltet das Vorgehen gemäß “steter Tropfen höhlt den Stein” seine Wirkung. Ohne jeden Eifer, muss nüch- tern festgestellt werden, dass seit Jahrzehnten “Freiheit scheibchenweise verloren geht”, der Staatskomplex die (“seine”) Zivilgesellschaft zurückdrängt (dezimiert), d.h., Sozialismus politisches Gelände gewinnt. Es ist das Mus- ter, das SPD im Programm von Bad Godesberg 1959 for- mulierte: “Sozialismus nicht per Revolution sondern per (‘demokratischer’) Evolution”. Nach GG zwar nicht gewollt aber auch nicht verboten.

Die systematische, absichtliche, bisweilen schlitzohrige Camouflage ihrer sozialistischen Intention ist ein
illegiti- mes Verhalten, daher SPD, Sog.Grünen und SED nach den Wertmaßstäben die offenen, liberalen Gesellschaft ge- mäß materiell gewollter Vorlage nach dem GG vorzuwer- fen, durchaus “unter die Nase zu reiben”.

Was ist zu tun?

Grundkenntnisse des “wissenschaftlichem Sozialismus”,
d.h., Marxismus erwerben. Wer an/in der deutschen Politik
teilnimmt und vor Marxismus nicht genügend versteht, han- delt, als ob auf dem linken Ohr taub oder auf dem rechten Auge blind: Viel liebe Mühe, die verpufft.       

25. Mai 2016 Dr. Hofreiter hatte die Kurve längst gekriegt

Zu früh gefreut?

Am 19.05.16 statementete man: "Zur Absicht des Bayer- Konzerns, Monsanto zu übernehmen, erklärt Anton Hofrei- ter
(1), Fraktionsvorsitzender: Monsanto steht für viele der Missstände des Agribusiness. Gentechnik und Pestizide sind keine Zukunfts- sondern Risikotechnologien. Während die Skepsis der Menschen gegenüber der Agra industrie zunimmt, investiert Bayer ausgerechnet in diese verbrau- cher- und umweltfeindliche Richtung. Damit würde Bayer das eigene Gerede über nachhaltige Unternehmenskultur Lügen strafen. Ein solcher Deal würde zudem noch mehr Marktmacht in wenigen Händen konzentrieren – zum Schaden der Bauern und Verbraucher.“ Eigentlich uner-
hört, dass sowohl FAZ wie SZ das wichtige Statement der wichtigen Persönlichkeit einfach ignorierten ...

Jedenfalls sind die Sog.Grünen - wie üblich - einmal mehr dagegen. Bemerkenswert sind Duktus und Wortwahl
(2). Sie haben eben keine besseren Argumente um der Gesell- schaft “ihre Werte” zu oktroyieren.

-- -- -- -- -- -- -- -- -- --
(1) Wieso verweigert Dr. Hofreiter den Menschen die Infor- mation, dass er früher einmal mit der Dissertation “Die in- fragenerische Gliederung der Gattung Bomarea Mirb. und die Revision der Untergattungen Sphaerine (Herb.) Baker und Wichuraea (M. Roemer) Baker (Alstroemeriaceae)” promoviert wurde? Immerhin ist Hofreiter laut Biografie auf der Web-Site des Bundestages von Beruf “Diplom-Biolo-
ge”. Titel eines Diplom als “Beruf”, typisch für Sog.Grüne: Grau ist alle Theorie.
(2) Ist demokratische, menschenfreundliche Politik solche, die die negative Konnotation von Wörtern aus anderen Kampagnen nutzt, um Stimmungen - à la aFd - gegen  Auf- reger des Momentes zu machen? Dieses illegitime Ver- halten ist von ihrer intellektuellen Großspurigkeit abgese- hen nachvollziehbar, da die CDU/CSU zu dusselig ist, zu kontern.

25. Mai 2016

Ganz wichtige Mitteilung für FAZ-Kunden

Seite 4: “Lucke darf Partei nicht Alfa nennen”. Ein wahrhaft glückliches Ereignis, ist es doch Anlass, beitragen zu kön- nen, dass der Meister a.D. der aFd nie vergessen wird.

24. Mai 2016 Sog.Grüne schweigen seit Tagen

Bayer will Monsanto übernehmen

Wer hätte gedacht, dass Bayer derart kühn agieren kann.

24. Mai 2016

Norbert Lammert, unser Süßester

Mag sein, dass der gestrenge Herr Bundestagspräsident allmählich “in die Jahre kommt”. Laut FAZ-O, 23.05, 19:46, sagte Lammert, als die Präsidentenwahl in Österreich
noch nicht vollständig ausgezählt war, ”Deutschland würde eine Wahl Hofers zum österreichischen Bundespräsiden- ten respektieren.” WOW. Unser oberster Demokrat als Sprecher für Deutschland. Wieso schweigt die komplette Bundesregierung zur Amtsanmaßung?

Inzwischen ist ausgezählt. Sieger ist Alexander van der Bellen. Es kann der Mann der CDU/CSU im Nachbarland den Kandidaten seines präferierten politischen Partners monstranzieren. Sprechen wir von dem (europäischen) Glück, dass van der Bellen eine gemäßigtere Vergangen- heit als
unsere indigenen Sog.Grünen hinter sich hat.

Politik als private Angelegenheit

Bei den Sog.Grünen ist angesichts des Wahlsieges von Alexander van der Bellen persönliche Freude ausgebro- chen. Sie fühlen sich berufen, die Wahl zu kommentieren und laden per PM - bei Verzicht auf die sonst obligate Nummerierung - die Medien zum Sektempfang ein. Sol- cherlei typisch kapitalistisches Neureichen-Verhalten ist
bei den Sog.Grünen (auch anderen Sozialisten) seit Sep- tember 1998 u. Mai 2000 so etwas wie Gewohnheitsrecht: Öffentlich zu Schau getragener persönlicher Genuss auf Kosten von (kleinen?) Parteimitgliedern oder (kleinen?) Steuerzahlern. Das ist ihr Pokal für schweißtreibende Ar- beit zu Gunsten der allgemeinen Bevölkerung. Eigentlich eine absonderliche Selbstprivilegierung wenn bedacht wird, was alles sie - durchaus widersprüchlich - schon angekün- digt, aber nicht vollendet haben ... Deutschland, drittes Jahrtausend nach JC.      

23. Mai 2016 europäische Miss-Akkorde

“Wir schaffen” (auch) “das”?

Christian Lindner listet in HB vom 20.05, S.60 immerhin 6 Maßnahmen für den Neustart von Europa. Also ist Einiges fällig. Zuständigkeiten sind zu justieren, strikte Währungs- politik, Vertiefung der gemeinsamen Energiepolitik, Subsi- diarität muss beachtet werden, Praxis der Sozialpolitik an der Quelle ausführen, Vielfalt - auch die der Geschwindig- keit - ist zu betonen. 

In FAZ-O ist aus der Tastatur von Holger Steltzner zu le- sen: “Das Europäische Schlamassel”. Brexit, verbreitet schlechte Stimmung wegen Europa, Ukraine/Russland,  Flüchtlinge, Griechenland, die Erzählungen zu Wohlstand und Frieden werden nicht mehr geglaubt ... Hoffentlich hat Steltzner recht,  wenn nur ein Schlamassel diagnostiziert.

Die Problem-Klammer

Die 500 Mio Bürger haben Freizügigkeit von Personen, Waren, teilweise von Geld. Was wollen sie mehr? Nichts. Aber es klappt eben nicht. Das meinen Politik und Medien.

Genau betrachtet, haben wichtigtuerische Phantasten zu viel angekündigt und zu wenig ordentlich bis zum Ende ausgeführt. Genauso harte Kritik gilt allen, die sie haben gewähren lassen. Die Phantasten konnten nicht alles vor- aussehen, die anderen waren den Phantasten nicht ge- wachsen. Mehr Demut, weniger Holismus der schönen theoretischen Konstruktion sind geboten. Zurückrudern ist leider angesagt. Je mehr erhalten bleibt, desto besser.

“Europa” ist für unsere
(1) Herrschaften, die regierenden, bzw. maßgebenden Damen & Herren Geschäftsführer des Staatskomplexes, konkret “die Politiker”, vermutlich mehr als eine Nummer zu groß. Das Schlamassel, sozusagen also alternativlos, denn sie agieren nicht der Problemhöhe angemessen.

Auf die Liberalen wollten sie nicht hören

Besonders die Sozialisten wollten die Vergemeinsschaf- tung der Sozialpolitik, der Steuerpolitik, der (staatlichen) Finanzpolitik, der Bildungspolitik. Zuzugeben ist, dass die Liberalen in den Jahren des
OMM das 2005 gescheiterte Verfassungsprojekt unterstützt haben. Es war verfrüht, erst recht in den Händen von “Joschkaleinchen” mit dem monu- mentalen Sprechorgan.

Im Publikum gibt es mehr Gemeinsamkeiten als die Politik angesiht ihrer überzüchteten Staates verarbeiten kann. Es mag als Fluch erkannt werden, dass weder Sozialisten noch Konservative der Dekomplexierung nicht wollen. Aber das Großgebilde kann nicht wie ein Stadtstaat oder per Kirchturmpolitik à la Süddeutschland geführt werden. Da muss thematisch u. personell geklotzt werden. Statt des- sen musste eine Kommission mit 28 Personen, ein Parla- ment von 700 Personen und eine EZB mit Rotationsprinzip her. Die nationalen Politiker waren nicht im Stande, ihren Stammtischen das bessere Organisationsprinzip zu ver- mitteln: Sie waren und sind der Aufgabe nicht gewachsen. Statt - seit Thatcher - auf die Briten zu hören, entsteht der Eindruck, sie wollen sie mit den jüngsten Konzessionen
gar herausekeln. Statt auf die Liberalen zu hören, “schaffen sie das”. Könnten sie doch wenigstens rudern.

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(1) die deutschen sind gemeint, weil über “die Anderen” zu wenig gestählte Information vorliegt

           
Link zu 20. Mai 2016 und früher
 

Liberale wissen: Menschen wählen Menschen. Also sind Politiker Menschen wie Du und Ich. Alle haben schon einmal Äpfel gegessen. Aber es sollten nicht zu viele dieser Äpfel verzehrt werden. Schon Erhard meinte “Maß halten”. Also ist deftige Kritik angezeigt - mit dem Risiko, dass eventueller Irrtum des Kriti- kers öffentlich wird. Daher: Solidarische Kritik aus purem Gemeinsinn. Dennoch: Hoch die Mundwinkel!